Letztes Update am Sa, 28.09.2019 15:15

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kuhnle und Wolffhardt verpassten Kanu-WM-Finale



Die österreichischen Wildwasser-Kanutinnen Corinna Kuhnle und Viktoria Wolffhardt haben bei der WM in La Seu d‘Urgell das Finale der besten zehn im Kajak-Einer verpasst. Das ÖKV-Duo musste sich im Halbfinale am Samstag mit den Plätzen 16 und 17 (0,06 Sekunden dahinter) begnügen. Damit erhält Wolffhardt laut der internen ÖKV-Wertung den Olympia-Startplatz für Tokio 2020.

Die zweifache Weltmeisterin Kuhnle hatte Österreich bei den Sommerspielen 2012 (8.) und 2016 (5.) vertreten. Auf der Olympia-Strecke von 1992 verhinderten zwei nachträglich verhängte Strafsekunden für eine Torberührung den Finaleinzug und die neuerliche Olympia-Teilnahme der 32-Jährigen. 1,68 Sekunden fehlten auf die zehntplatzierte spanische Olympiasiegerin Maialen Chourraut. „Bis zu Tor 17 war Conni die Schnellste. Das nächste Aufwärtstor ist sie nicht eng genug angefahren und bei einem einfachen Tor hat sie viel Zeit liegen gelassen, sonst wäre sie selbst mit dem Penalty im Finale gewesen,“ analysierte Cheftrainer Helmut Oblinger.

Kuhnle holte auf dem Papier als bestplatzierte Österreicherin den Quotenplatz, doch in der internen Wertung liegt Wolffhardt mit 9:8 Punkten voran. Die 25-jährige, zweifache Juniorinnen-Weltmeisterin behielt die durch den EM-Finaleinzug eroberte Führung und sollte den einzigen ÖKV-Startplatz im Kajak-Einer erhalten, der durch den Einzug ins Halbfinale gesichert worden war. Im Canadier-Einer hat die Tullnerin am Sonntag eine weitere Olympia-Chance.

Den Titel sicherte sich die Slowenin Eva Tercelj 0,42 Sekunden vor der Australierin Jessica Fox und 0,50 vor der Neuseeländerin Luuka Jones, die alle ohne Strafsekunden geblieben waren.

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