Letztes Update am So, 29.09.2019 18:44

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


„Erfreuliches Ergebnis“ für NEOS - Meinl-Reisinger „happy“



NEOS-Generalsekretär Nick Donig sieht für seine Partei „ein erfreuliches Ergebnis“ bei der Nationalratswahl. Das Ziel sei es gewesen, in Richtung 8 Prozent zu kommen, diesen Pfad hätten die NEOS eigeschlagen, sagte Donig. Er sprach vom „besten Ergebnis einer liberalen Partei in Österreich“. Mandatar Sepp Schellhorn sieht indes keine Regierungsbeteiligung seiner Partei.

Im Vergleich zur Wahl vor zwei Jahren hätten die NEOS fast um 50 Prozent an Stimmen zugelegt. Dieses Wachstum ist für Donig „sehr erfreulich“.

NEOS-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger freute sich vor ihren Anhängern riesig über den Wahlerfolg: „Eines ist klar: es ist in der Geschichte Österreichs das beste Ergebnis für eine liberale Partei“, sagte die Parteichefin bei der Wahlparty im Wiener Volksgarten.

Eines sei nach dieser Wahl „sonnenklar“: „Eine Fortsetzung von Türkis-Blau darf es nicht geben“, so Meinl-Reisinger unter tosendem Applaus ihrer Anhänger. Dass die Pinken dazugewonnen haben trotz des starken Ergebnisses der Grünen und der ÖVP zeige, so Meinl-Reisinger, dass wir die Meinungsforscher Lügen gestraft haben.

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Die NEOS werden aber wohl bei den Koalitionsverhandlung keine Rolle spielen. Davon geht NEOS-Mandatar Sepp Schellhorn aus. Nach der ersten Hochrechnung zeige sich eine türkis-grüne Mehrheit und „wir werden da keine Rolle mehr spielen“. Schellhorn geht davon aus, dass die NEOS als „beste Oppositionspartei“ ihre Arbeit fortsetzen wird.

Auch der NEOS-Quereinsteiger, Ex-Kurier-Herausgeber, Helmut Brandstätter, erwartet, dass ÖVP-Chef Sebastian Kurz mit den Grünen regieren werde. „Mit der SPÖ will er nicht“ und für Kurz sei die „zerfallende FPÖ“ ein zu großes Risiko, schätzt Brandstätter.

Vizeklubchef Nikolaus Scherak freute sich über das beste Ergebnis der NEOS und einer liberalen Partei in Österreich. Er erwartet, dass es bei den kommenden Hochrechnungen „noch Luft nach oben“ gibt.

Auf der NEOS-Wahlparty brannte großer Jubel auf, als die Hochrechnung für die NEOS bekannt wurde, noch lauter war der Jubel allerdings beim großen Minus für die FPÖ.




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