Letztes Update am Mi, 02.10.2019 10:37

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Lobnig und Langzeitcoach Traer wieder vereint



Nach fünf Monaten Pause sind Magdalena Lobnig und Trainer Kurt Traer wieder vereint. Die Ruder-Olympiahoffnung, bei der Heim-WM in Ottensheim nur Neunte, arbeitet mit sofortiger Wirkung wieder mit ihrem langjährigen Coach zusammen. Unterstützt werde das Duo in der Olympiavorbereitung vom deutschen Trainer Robert Sens, wie der Österreichische Ruderverband (ÖRV) am Mittwoch bekannt gab.

„Diese Struktur, die wir gemeinsam ausgearbeitet haben, ist aus meiner Sicht die optimale Lösung für mich und sie gibt mir schon jetzt viel Sicherheit. All meine Trainingsbereiche können mit diesem Team abgedeckt werden und ich bin äußerst happy, dass ich ab nun wieder auf die Expertise von Kurt zurückgreifen kann“, zeigte sich Lobnig erleichtert über die Lösung. Traer hatte im Mai völlig unerwartet aus beruflichen Gründen die Zusammenarbeit mit der 29-Jährigen beendet.

Nun soll er Lobnig, die bei der Heim-WM nach einer Nebenhöhlenentzündung als Neunte gerade noch das Minimalziel Olympiaquotenplatz erreicht hatte, im Hinblick auf die Sommerspiele 2020 in Tokio wieder in die Erfolgsspur bringen. Auch der ÖRV ist glücklich, dass seine Paradeathletin und Traer wieder vereint sind. „Kurt Traer ist der Trainer, der Magdalena an die Weltspitze geführt hat und ich bin sehr froh, dass er wieder im Boot ist“, sagte Verbandschef Horst Nussbaumer.

Sens sei eine perfekte Ergänzung des Teams. „Wir können nun mit diesem Trainerduo die perfekte Betreuung von Magdalena umsetzen - diese Kombination war Magdalenas Wunsch und ist gemeinsam mit der starken Führung des ÖRV ausgearbeitet worden.“

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In den anderen Bootsklassen habe man nach dem ernüchternden Heim-WM-Abschneiden den olympischen Bereich „strukturell adaptiert“. Ab Mitte Oktober werden jene Bootsklassen, die sich noch für die Olympischen Spiele qualifizieren können, von jeweils einem Headcoach betreut, so der ÖRV. Dessen einzige Aufgabe werde die Qualifikation der ihm überantworteten Mannschaften und das Erreichen eines möglichst guten Ergebnisses bei den Olympischen Spielen sein.




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