Letztes Update am Mi, 02.10.2019 13:21

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Gladbachs Auswärtsstärke soll 0:4 gegen WAC ausmerzen



Nach der peinlichen 0:4-Auftaktpleite vor zwei Wochen gegen den WAC steht Borussia Mönchengladbach am Donnerstagabend (18.55 Uhr/live DAZN) in der Fußball-Europa-League bereits unter Druck. „Nach der Heimniederlage gegen Wolfsberg müssen wir in Istanbul im besten Fall gewinnen, um in der Gruppe den Anschluss zu behalten“, formulierte Sportdirektor Max Eberl unmissverständlich am Mittwoch.

Dabei beschwor der 46-Jährige Gladbachs Stärke in fremden Stadien. „Dass wir auswärts so erfolgreich spielen können, gibt uns ein gutes Gefühl. Wichtig ist, dass wir diese Leistungsbereitschaft auch mitnehmen. Wir dürfen nicht glauben, dass es mit weniger geht. Wir müssen noch mehr investieren“, forderte Eberl nach bisher vier Siegen in vier Pflicht-Auswärtsspielen in dieser Saison. Eine solche Bilanz in der Fremde hatte die Borussia in der Liga zuletzt in der bisher letzten Meister-Saison 1976/1977.

„Unser Ziel ist es, in diesem Wettbewerb zu überwintern. Das haben wir uns auf die Fahne geschrieben. Deshalb wäre es schon wichtig, in Istanbul zu punkten. Natürlich stehen wir durch die Niederlage gegen Wolfsberg schon unter Druck“, betonte Trainer Marco Rose. „Jetzt gilt es einfach, dass wir in der Europa League in die Spur finden. Wir wollen in allen drei Wettbewerben so weit wie möglich kommen“, ergänzte Rechtsverteidiger Stefan Lainer, der wie Rose im Sommer von Salzburg zum deutschen Traditionsclub gewechselt war.

In Istanbul stiegen die Gladbacher bei hochsommerlichen Temperaturen von knapp 30 Grad aus dem Flieger. Ungewöhnlich dürfte am Donnerstag beim türkischen Vizemeister auch die Atmosphäre im Fatih-Terim-Stadion sein. Gerade einmal 17.000 Besuchern bietet die Arena Platz. Der Zuschauerschnitt beim Herzensclub des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan liegt bei unter 5.000.

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Der erst 2014 gegründete und von staatlichen Firmen großzügig unterstützte Retortenclub aus Istanbul verlor wie die Borussia in der ersten Europa-League-Runde 0:4, allerdings bei der AS Roma. Der Druck für Basaksehir ist somit am Tag der deutschen Einheit nicht weniger groß.




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