Letztes Update am Fr, 04.10.2019 11:44

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Feuerwehr löschte Zimmerbrand im Krankenhaus Eisenstadt



In Eisenstadt hat die Feuerwehr Donnerstagabend zu einem Zimmerbrand im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder ausrücken müssen. Nach Angaben der Polizei war in einem Zimmer der psychiatrischen Abteilung eine Matratze in Brand geraten. Das Feuer war rasch gelöscht, ein Patient wurde wegen einer leichten Rauchgasvergiftung behandelt.

Die Verständigung war laut Landessicherheitszentrale (LSZ) Burgenland gegen 22.30 Uhr erfolgt. Die Stadtfeuerwehr Eisenstadt sowie die Feuerwehren Kleinhöflein und St. Georgen rückten aus. Auch die Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes wurde alarmiert. Die wegen starker Rauchentwicklung mit Atemschutz ausgerüsteten Einsatzkräfte konnten das Feuer rasch löschen.

Die betroffene Station war vorsorglich evakuiert worden. Benachbarte Zimmer seien durch das Feuer nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, so ein Polizeisprecher. Ermittlungen, um festzustellen, was den Brand ausgelöst hat, seien bereits aufgenommen worden.

Das Krankenhaus war am Freitag im wesentlichen schon wieder im Normalbetrieb, sagte Robert Maurer, der Gesamtleiter des Spitals, am Freitag auf APA-Anfrage. Lediglich auf der psychiatrischen Station, wo sich der von dem Feuer betroffene Raum befindet, gebe es noch eine kleine Beeinträchtigung.

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Das Zimmer, in dem eine Matratze gebrannt hatte, sei noch bis zur endgültigen Feststellung der Brandursache gesperrt. „Zwei Zimmer in der näheren Umgebung werden noch gereinigt, es ist aber absehbar, dass das abgeschlossen wird.“

In der Nacht sei es noch nicht ganz auszuschließen gewesen, ob Löschwasser in die Lüftungsanlage des OP-Bereichs eingedrungen sei, der direkt unter dem betroffenen Raum liege. „In der Zwischenzeit hat man das geprüft, hat es auch mit der Hygiene begangen und es wurde vonseiten der Hygiene freigegeben. Somit läuft auch der OP ganz normal und es kommt zu keinen Beeinträchtigungen oder Verschiebungen“, berichtete Maurer. Man sei „mit einem blauen Auge davongekommen“.

Diejenigen, die auf der Station Dienst hatten, als der Brand ausbrach, hätten „sehr professionell“ gehandelt und die nötigen Maßnahmen rasch abgewickelt. Im wesentlichen sei der bei dem Feuer entstandene Schaden auf das Zimmer begrenzt, meinte der Leiter des Spitals. Man werde vielleicht den Bereich davor auch neu ausmalen müssen. Das betroffene Zimmer selbst sei „sicher komplett neu herzustellen“.

Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) dankte unterdessen in eine Aussendung der Feuerwehr für ihren raschen Einsatz. Bereits drei Minuten nach der Alarmierung seien die ersten Kräfte an Ort und Stelle gewesen, nach 20 Minuten konnte „Brand aus“ gegeben werden.




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