Letztes Update am Fr, 04.10.2019 16:39

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zukunft Philippa Straches weiter offen



Ob Philippa Strache in den Nationalrat einzieht oder doch nicht, ist weiter offen. Die Wiener FPÖ hat diesbezüglich noch keine Entscheidung getroffen. Theoretisch könnte man verhindern, dass sie Abgeordnete wird. Die Frau des zurückgetretenen Ex-FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache wurde auf den dritten Platz der Landesliste positioniert, hinter Justizsprecher Harald Stefan.

Das würde noch nicht per se einen Einzug garantieren. Denn nur die ersten beiden Plätze ermöglichen einen solchen. Stefan hat jedoch auch ein Grundmandat im Wahlkreis Wien Süd errungen. Nimmt er dieses an, was wohl ursprünglich geplant war, dann würde für Strache ein Sitz im Nationalrat warten - falls sie sich nicht selbst dagegen entscheidet.

Sollte Stefan allerdings doch über die Landesliste einziehen, würde Strache leer ausgehen. Was nun tatsächlich passiert, ist offen. Man habe mit der Listendritten noch nicht darüber gesprochen, wurde in der Wiener FPÖ betont. Zugleich verwies auch Stefan auf APA-Anfrage darauf, dass er zu diesem Zeitpunkt noch keine Auskunft über das weitere Vorgehen geben könne.

Für Unmut sorgte zuletzt, dass Philippa Strache 9.500 Euro Gehalt von der FPÖ bezogen haben soll. Zuvor war erklärt worden, dass sie ihre Rolle als Tierschutzsprecherin ehrenamtlich ausübt.

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