Letztes Update am Fr, 04.10.2019 17:11

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sturm Graz als Austrias letzte Prüfung vor der Pause



Für Austria Wien ist die 10. Runde der Fußball-Bundesliga gegen Sturm Graz am Sonntag (17 Uhr) eine wegweisende Prüfung. Als Neunter steht die Austria mit acht Punkten und damit nur halb so vielen wie Sturm da. Der LASK will den Frust nach der unnötigen Niederlage in Lissabon gegen Hartberg bewältigen (14.30). Der WAC empfängt als klarer Favorit den Vorletzten St. Pölten (14.30).

Austria-Trainer Christian Ilzer wähnte Sturm im Vorfeld auf Augenhöhe. „Jetzt geht es am Sonntag los mit einer Serie an Spielen, wo wir schon Gegner haben die absolut in unserer Reichweite sind und da wollen wir schon anständig punkten.“ Austria-Trainer El Maestro erwartete ein großes Spiel. „In solchen Matches spielen die Form und die Tabelle eine geringere Rolle.“

Der LASK peilt den siebenten Meisterschafts-Sieg in der Fremde en suite und die Verteidigung von Tabellenrang zwei an. Außerdem bietet sich die Gelegenheit, nach dem unglücklichen 1:2 in Portugal schnell wieder ein Erfolgserlebnis einzufahren. „Es ist gut, dass wir gleich drei Tage nach dem Sporting-Match spielen, so müssen wir nicht so lange darüber nachdenken“, erklärte Kapitän Gernot Trauner. Im Vorjahr siegten die Linzer durch ein Tor des derzeit verletzten Christian Ramsebner in Hartberg 1:0. Damals und beim späteren 3:3 in Pasching verstand die Truppe von Markus Schopp, es dem Favoriten nicht leicht zu machen. Hartbergs Respekt vor dem LASK ist aber groß. „Wir spielen gegen die zweitbeste Mannschaft Österreichs“, sagte Schopp. „Der LASK ist in seinen Strukturen so gefestigt, das ist ganz einfach sehr, sehr gut.“

Nach dem nächsten europäischen Glanzlicht will der WAC national eine Pflichtaufgabe positiv bewältigen. Durch das Heim-1:1 gegen AS Roma, dem neunten Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage, ist die Brust des Liga-Dritten weiter gewachsen. „Im Moment läuft es ganz gut, wie wir als Mannschaft auftreten ist überragend“, sagte WAC-Regisseur Michael Liendl. St. Pöltens Trainer Alexander Schmidt rechnet trotz der Europacup-Belastung nicht mit müden Kärntnern.

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