Letztes Update am Sa, 05.10.2019 09:16

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Rapid erwartet in Mattersburg ein „heißer Tanz“



Rapid will seine Auswärtsserie in der Fußball-Bundesliga am Samstag (17.00 Uhr) in Mattersburg fortsetzen. Die Hütteldorfer haben ihre jüngsten drei Partien in der Fremde gewonnen. Red Bull Salzburg empfängt drei Tage nach dem Champions-League-Spektakel in Liverpool den RSC Altach. Die Admira geht als Schlusslicht sieglos ins Heimduell der 10. Runde am Samstag mit Aufsteiger WSG Tirol.

Der Tabellenvierte Rapid ist vor den Mattersburgern gewarnt, setzte es in der vergangenen Saison bei zwei Auftritten im Burgenland doch ebenso viele Niederlagen. „Wir wissen, dass wir dort anders auftreten müssen als in den letzten zwei Spielen“, meinte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer. „Es wird ein heißer Tanz.“ Kühbauers Ex-Team hat mit einem 2:0-Sieg vergangene Woche in Altach Selbstvertrauen getankt. Auf einen Heimsieg wartet Mattersburg allerdings schon seit der ersten Ligarunde Anfang Juli. „Wir sind noch nicht dort, wo wir hinwollen, aber auf einem guten Weg“, meinte Trainer Ponweiser.

Die „Bullen“ wollen drei Tage nach dem denkwürdigen 3:4-Spektakel bei Champions-League-Titelverteidiger Liverpool einmal mehr unter Beweis stellen, dass sich starke Auftritte auf europäischem Parkett auch mit Pflichtsiegen in der heimischen Bundesliga gut vertragen. Regeneration und Rotation waren die beiden Schlüsselwörter für Salzburg-Coach Jesse Marsch - die Doppelbelastung macht‘s notwendig, der breite Kader möglich. Für Altach steht der Ausflug nach Wals-Siezenheim unter dem Banner der niedrigen Erwartungen aber großen Hoffnungen. Elf der jüngsten zwölf Duelle hat man gegen die „Bullen“ verloren, die wiederum haben den heimischen Rasen seit 70 Partien nicht als Verlierer verlassen.

Die Admira geht als Schlusslicht ins Heimduell mit Aufsteiger WSG Tirol. „Für uns ist es egal ob vor, während oder nach der Länderspielpause - wir brauchen einfach Punkte“, betonte Admira-Trainer Klaus Schmidt. Unter seiner Führung wurde in drei Partien einer von zwei Punkten geholt. WSG-Coach Thomas Silberbergers Respekt vor dem Gegner ist groß. „Die Mannschaften von Klaus Schmidt kennt man, die sind bis auf die Zähne bewaffnet. Sie werden uns jagen, wir müssen höllisch aufpassen“, sagte der Tirol-Trainer.

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