Letztes Update am Do, 10.10.2019 16:44

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Vor Hit in England: U21-Team will gegen Türkei dritten Sieg



Österreichs Fußball-U21-Nationalteam will in der EM-Qualifikation mit einem Heimsieg über die Türkei Zuversicht für den Schlager auf der Insel erlangen. Nach zwei Siegen in den bisherigen zwei Gruppenspielen soll gegen die Türken am Freitag in Ritzing (20.30 Uhr/live ORF Sport +) Nummer drei folgen. Vier Tage später wartet in Milton Keynes das erste Gruppen-Duell mit England.

Dem Aufeinandertreffen mit den „Young Lions“ wollte Werner Gregoritsch noch kein großes Augenmerk schenken. Die Türkei stufte Österreichs U21-Teamchef als gefährlichen Gegner ein. Die türkische Mannschaft hatte sich England Anfang September zu Hause nur 2:3 geschlagen geben müssen. Nach bereits vier Spielen haben die Türken aber dennoch erst vier Zähler zu Buche stehen. Österreich liegt bei sechs Punkten gleichauf mit England (2 Spiele) und Kosovo (3).

Gregoritsch muss auf die zum A-Team nachgerückten Maximilian Wöber und Marco Friedl verzichten. Romano Schmid fehlt aufgrund einer Verletzung. Von der Abrufliste reisten deshalb Emanuel Aiwu (Admira), Marco Grüll (Ried) und Luca Meisl (St. Pölten) ins Trainingslager nach Bad Erlach. Klasse sollte genug vorhanden sein, um die Türkei in die Schranken zu weisen. Southamptons Kevin Danso und der bei Stade Reims engagierte Dario Maresic stehen in der Abwehr bereit. Im Mittelfeld sollen Sandi Lovric (Lugano) und Christoph Baumgartner (Hoffenheim) für Akzente sorgen, Marko Raguz vom LASK im Angriff wie in Albanien für Tore.

Bei den Türken steht mit dem bei Rapid ausgebildeten Mert Müldür ein Mann mit Österreich-Bezug im Aufgebot. Der nunmehrige Sassuolo-Profi aus Wien entschied sich vorerst gegen den ÖFB, für Österreich wäre er erst nach einem Pflichtspieleinsatz im türkischen A-Team nicht mehr selektionierbar.

Bei der Endrunde im Juni 2021 sind neben den Ausrichtern Ungarn und Slowenien die Sieger der insgesamt neun Gruppen und der beste Zweite fix dabei. Die übrigen Gruppenzweiten ermitteln in einem Play-off die restlichen vier EM-Starter.




Kommentieren