Letztes Update am Fr, 11.10.2019 06:06

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bewerber für Kulturhauptstadt 2024 reichen „Bid Book 2“ ein



Die Uhr tickt für die drei österreichischen Bewerber um den Titel der europäischen Kulturhauptstadt 2024: Am 12. November fällt die Jury-Entscheidung, ob St. Pölten, Dornbirn oder das Salzkammergut mit Bad Ischl an der Spitze das Rennen machen. Zuvor muss noch bis Sonntag die finale Version der Bewerbungsschrift, das „Bid Book 2“ mit maximal 100 Seiten eingereicht werden.

Das Bewerberteam aus St. Pölten verpasste dem „Bid Book 2“ bis Wochenmitte den finalen Feinschliff. Im Bundeskanzleramt abgegeben werden sollte es spätestens am heutigen Freitag, wie Projektleiter Jakob Redl auf APA-Anfrage mitteilte. Die vorgegebene Maximalanzahl von 100 Seiten werde „ganz genau eingehalten“, sagte Redl. „Bei den vielen Fragen muss man sich dafür eher kurz halten.“

Die Dornbirner Delegation wird das „Bid Book 2“ ebenfalls fristgerecht beim Bundesministerium einreichen. „Das Bid Book 2 ist fertig und befindet sich in der Druckerei. Ich erwarte die gebundenen Exemplare jede Minute“, sagte die für die Bewerbung zuständige Kulturmanagerin Bettina Steindl im Vorfeld. Man sei im „Bid Book 2“ dem Motto der Bewerbung - „Outburst of Courage“ (Mutausbruch, Anm.) treu geblieben. „Wir finden, dass Europa einen Mutausbruch braucht“, so Steindl. Dementsprechend habe man im „Bid Book 2“ die drei Programmsäulen vertiefend ausgearbeitet und gemeinsam mit Kunst- und Kulturschaffenden Projekte geschrieben und entwickelt.

Auch das Salzkammergut hat fristgerecht am Freitag abgeben, sagte Projektleiter Stefan Heinisch der APA. „Die Idee geht über die Grenze hinaus“, freute er sich, dass nun mit Laakirchen nach Bad Ischl und Gmunden eine weitere Stadt dabei sei. „Wir haben versucht, die Vorgaben aus der ersten Runde einzuarbeiten“, sprach er die Vorschläge im Jury-Bericht an. „Wir werden unser Bestes geben. Das Ziel ist, so zu punkten wie in der ersten Phase“, sagte Bad Ischls Bürgermeister Hannes Heide (SPÖ), das federführend bei der Bewerbung war. Die Bewertung der Evaluierung des Salzkammergutes sei in der ersten Runde sehr positiv ausgefallen. Am 8. November werde eine Delegation der Jury zu einem Besuch in die Region kommen, nach einem Hearing in Schönbrunn zwei Tage später werde am 12. November die Entscheidung bekannt gegeben.

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