Letztes Update am Do, 24.10.2019 23:24

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Gladbach holte in Europa League bei Roma ein 1:1



Borussia Mönchengladbach hat am Donnerstag in der Fußball-Europa-League auswärts gegen AS Roma praktisch in letzter Sekunde einen Punkt gerettet. Der deutsche Bundesliga-Spitzenreiter holte dank eines Treffers des eingewechselten Lars Stindl in der 95. Minute aus einem zweifelhaften Handelfmeter ein 1:1. Die Italiener waren durch Nicolo Zaniolo in der 32. Minute in Führung gegangen.

Stindl war wegen der bevorstehenden Geburt seines zweiten Kindes erst am Spieltag angereist. Coach Marco Rose wechselte den Kapitän in der 76. Minute ein und ließ Stefan Lainer durchspielen. In der Gruppe J ist damit zur Halbzeit alles offen - Roma hält bei fünf, der WAC und Basaksehir bei je vier und Gladbach bei zwei Zählern.

In Pool I musste sich Wolfsburg mit Pavao Pervan im Tor in Gent aufgrund eines Gegentreffers in der 94. Minute mit einem 2:2 begnügen. Die Deutschen liegen damit in der Tabelle punktegleich mit den Belgiern in Front und haben in allen bisherigen zwölf Pflichtspielen unter Trainer Oliver Glasner noch nicht verloren.

Sporting Lissabon hat am Donnerstag den nächsten Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Die Portugiesen setzten sich gegen Rosenborg Trondheim mit 1:0 durch und blieben nach dem glücklichen Heim-2:1 gegen den LASK im dritten Spiel zum zweiten Mal siegreich. Das schaffte auch Eintracht Frankfurt dank eines 2:1 gegen Standard Lüttich, bei dem Martin Hinteregger traf.

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Sporting rückte in der Gruppe D bis auf einen Zähler an Gruppe-D-Leader PSV Eindhoven (7) heran. Die Niederländer trennten sich vor eigenem Publikum von Österreichs Vizemeister LASK torlos, die Oberösterreicher halten zur Halbzeit der Gruppenphase bei vier Zählern und sind damit noch voll im Rennen um einen Top-Zwei-Platz, der das Weiterkommen ins Sechzehntelfinale sichert. Trondheim hat vor dem Retourspiel gegen Sporting am 7. November vor eigenem Publikum als punktloses Schlusslicht kaum mehr Chancen.

Sporting war schon vor der Pause besser, ein Freistoß von Kapitän Bruno Fernandes (17.) landete an der Latte. Die Norweger hielten aber gut dagegen und verzeichneten auch selbst einen kuriosen Aluminiumtreffer (32.). Der von Mitspieler Sebastian Coates angeschossene Idrissa Doumbia fabrizierte beinahe ein Eigentor. Nach Wiederbeginn hatten die Hausherren wieder mehr vom Spiel und belohnten sich mit dem Siegtreffer. Einen Kopfball von Yannick Bolasie (70.) fälschte Rosenborgs Even Hovland noch ab, Goalie Andre Hansen konnte nicht mehr klären.

Ebenfalls den zweiten Sieg gab es für Frankfurt in der Gruppe F. Das Team des Vorarlberger Trainers Adi Hütter mühte sich gegen Standard Lüttich zu einem 2:1-Erfolg. Kapitän David Abraham (28.) brachte den deutschen Bundesligisten in Führung und Hinteregger (73.) legte per Kopf nach einem Kamada-Corner den zweiten Treffer nach. Für den 27-jährigen ÖFB-Teamspieler war es das zweite Pflichtspieltor in der laufenden Saison. Dank des Anschlusstreffers von Selim Amallah (82.) blieb es bis zuletzt spannend.

Frankfurt (6) liegt nach dem ersten Europacupsieg gegen ein belgisches Team drei Zähler vor Lüttich (3). Arsenal (9) ist nach einem 3:2-Heimsieg gegen Vitoria Guimaraes weiter makellos unterwegs.




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