Letztes Update am Fr, 25.10.2019 08:40

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Alarmfahndung nach Bankomatsprengung in Wolfsberg



Ein Bankomat ist in der Nacht auf Freitag in der Kärntner Bezirkshauptstadt Wolfsberg gesprengt worden. Polizeisprecher Mario Nemetz bestätigte auf APA-Anfrage entsprechende Medienberichte, wonach um 3.48 Uhr der Alarm bei der Polizei eingegangen war. Eine Alarmfahndung wurde ausgelöst, ob etwas gestohlen wurde, war vorerst noch unklar.

„Etliche Teile des Außenbankomats sind durch die Luft geflogen, wir gehen also von einer Sprengung aus“, sagte Nemetz. Freitagfrüh waren sprengstoffkundige Organe vor Ort, um auszuschließen, dass es noch Sprengstoffanhaftungen gibt. Wenn das geklärt ist, kann der Tatort für die Spurensicherung freigegeben werden. Die Alarmfahndung galt für die Bezirke Wolfsberg und Völkermarkt, auch die Polizei in der Steiermark wurde informiert. Die Bank, bei der es zu der Tat kam, befindet sich in der Nähe einer Auffahrt auf die Südautobahn (A2).

Unterdessen wurden im Zuge der Alarmfahndung zwei Fahrzeuge gestoppt. „Die drei Insassen werden nun befragt“, sagte Nemetz im Gespräch mit der APA. Der Lenker eines weiteren Fahrzeuges ergriff die Flucht, die Polizei fahndet nun nach einem dunklen BMW mit italienischem Kennzeichen.

Die beiden Fahrzeuge wurden im Gemeindegebiet von St. Andrä im Lavanttal aufgehalten, etwa zehn Kilometer südlich des Tatortes. Gesucht wurde am Freitag auch noch nach einem weißen Kastenwagen, der auf einer Überwachungskamera in der Nähe des Tatortes zu sehen war. „Wir meinen, dass er in Zusammenhang mit der Tat steht, weil er ungefähr zur Tatzeit mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war“, so Nemetz.

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