Letztes Update am Fr, 25.10.2019 13:04

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Alarmfahndung nach Bankomatsprengung in Wolfsberg



In der Kärntner Bezirkshauptstadt Wolfsberg ist Freitagfrüh ein Bankomat gesprengt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Alarm um 3.48 Uhr eingegangen. Im Zuge einer Alarmfahndung waren zwei Autos angehalten worden, die drei Insassen wurden zu Mittag noch befragt. Die Polizei fahndete außerdem nach einem weiteren Auto, einem dunklen BMW.

Der Tatort befindet sich an einer Einfahrtsstraße in Wolfsberg, nicht weit von der Auffahrt Wolfsberg-Süd auf die Südautobahn (A2) entfernt. Durch die Explosion waren Teile des Außenbankomaten einer Bankfiliale durch die Gegend geschleudert worden, Sprengstoffspezialisten der Polizei und die Spurensicherung untersuchten den Tatort. Noch unklar war zu Mittag, ob die Täter auch Beute gemacht haben.

Im gesamten Bezirk Wolfsberg wurde eine Alarmfahndung gestartet, Freitagfrüh wurden rund zehn Kilometer südlich des Tatortes zwei Autos angehalten. Der Lenker eines weiteren Fahrzeugs, eines dunklen BMW mit italienischem Kennzeichen, ergriff aber die Flucht, nach ihm wurde zu Mittag noch gesucht: „Am Vormittag ist er noch bei St. Paul im Lavanttal gesehen worden“, sagte Polizeisprecherin Waltraud Dullnigg auf APA-Anfrage.

Ebenfalls gesucht wurde zu Mittag nach einem weißen Kastenwagen. Wie die Auswertung einer Überwachungskamera ergeben hatte, war dieses Fahrzeug zur Tatzeit mit hoher Geschwindigkeit in der Nähe des Tatortes unterwegs.

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