Letztes Update am Sa, 26.10.2019 09:45

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


500.000 Euro von Regierung für Mosambik nach Wirbelstürmen



Die Bundesregierung will eine halbe Million Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für humanitäre Hilfe in Mosambik bereitstellen. Mosambik wurde im laufenden Jahr zwei Mal von den schwersten tropischen Wirbelstürmen der jüngeren Geschichte des Landes heimgesucht. Ein entsprechender Antrag des Außenministeriums geht an den Ministerrat kommenden Mittwoch.

Mosambik ist ein Schwerpunktland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Die Abwicklung des Betrags soll über die Austrian Development Agency (ADA) erfolgen. Die 500.000 Euro aus Auslandskatastrophenhilfsfonds werden dem Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen (OCHA) zur Verfügung gestellt.

Das Ausmaß der in Mosambik entstandenen Schäden ist nach Angaben des Außenamts weiterhin katastrophal. Hunderttausende Menschen haben aufgrund der Wirbelstürme und angesichts der erheblichen Schäden in der Landwirtschaft ihren Lebensunterhalt verloren und sind von akuter Nahrungsmittelknappheit bedroht. Die Stürme vernichteten die Ernten und über 770.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen. Nach Angaben des OCHA sind rund 2,2 Millionen Menschen von den Auswirkungen der beiden Zyklone „Idai“ und „Kenneth“ betroffen.

Österreich hatte im März unmittelbar nach dem Zyklon „Idai“ 500.000 Euro Hilfe beschlossen. Im Mai hatte die damalige Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) weitere 750.000 Euro zugesagt.

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.




Kommentieren