Letztes Update am So, 27.10.2019 19:37

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Salzburg und Linz siegreich, WAC nur Unentschieden



Das Schlagerspiel der 12. Bundesliga-Runde zwischen Spitzenreiter Salzburg und Rapid Wien hat am Sonntag mit einem knappen 3:2-Sieg für Salzburg geendet. Das Goldtor für die Mozartstädter erzielte Zlatko Junuzovic per sehenswertem Freistoß in der Nachspielzeit. LASK Linz beging den Auftakt der Rückrunde des Grunddurchgangs mit einem 1:0-Sieg in Altach, WAC und die Admira trennten sich 2:2.

Salzburg war in der ersten Hälfte zunächst 2:0 in Führung gelegen, ehe Christoph Knasmüllner (45.+1) der Anschlusstreffer für die Hütteldorfer gelang. Auffälligster Mann der Salzburger war einmal mehr Stürmer-Juwel Erling Haaland, der zwei Elfmeter herausholte und einen Treffer erzielte. Der erste Strafstoß wurde von Dominik Szoboszlai (31.) verwandelt, den zweiten vergab Hwang Hee-chan (34.) stümperhaft.

In der zweiten Halbzeit gewannen die Hütteldorfer deutlich an Spielanteilen, waren über weite Strecken die dominante Mannschaft und kamen durch Mateo Barac (87.) verdient zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Es bedurfte eines fabelhaften Freistoßes durch Junuzovic in der 94. Minute, um den knappen Sieg zu fixieren. Vier Tage nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen Napoli in der Champions League fuhr Salzburg damit den zwölften Liga-Heimsieg in Folge ein. Der Vorsprung des Leaders auf Verfolger LASK beträgt damit weiter drei Punkte.

Die Linzer setzten sich beim SCR Altach durch ein Tor von Joao Klauss (41.) mit 1:0 durch. LASK-Trainer Valerien Ismael hatte im Vergleich zum 0:0 am Donnerstag in der Europa League bei PSV Eindhoven insgesamt vier Änderungen in der Startformation vorgenommen, was dem Spiel der Oberösterreicher zunächst deutlich anzumerken war. Der Vizemeister fand aber sukzessive besser ins Spiel, am Ende war der Sieg nie wirklich in Gefahr.

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Für die Linzer war es saisonübergreifend bereits der achte Auswärtssieg en suite. Die Vorarlberger liegen nach ihrer fünften Meisterschafts-Niederlage in Folge als Vorletzter nur aufgrund der besseren Tordifferenz vor Schlusslicht SKN St. Pölten. Damit wartet Altach schon seit zehn Duellen auf einen Sieg über den LASK. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Mittwoch, wenn beide Teams im ÖFB-Cup-Achtelfinale in Pasching aufeinandertreffen.

Die Admira holte indes nach zuletzt zwei Siegen ein 2:2-Unentschieden beim WAC. Sinan Bakis, im Oktober Punktegarant für die Mödlinger, brachte die Admira in der 39. Minute in Führung, ehe WAC-Verteidiger Manfred Gollner die Partie mit einem Doppelpack nach der Pause (63., 70.) drehte. Für die klar überlegenen Wolfsberger reichte dies allerdings nicht, denn besagter Bakis besorgte mit einem sehenswerten Freistoß-Treffer in der 92. Minute noch den Ausgleich für die Admira.

Der Stürmer hat damit in den jüngsten drei Spielen (zwei Siege, ein Remis) sechs Tore erzielt und damit Hauptanteil daran, dass die Elf von Klaus Schmidt nun zwei Punkte vor dem Tabellenende liegt. Für die Wolfsberger war der Punkteverlust nach dominantem Spiel drei Tage nach der 0:1-Niederlage in der Europa League bei Istanbul Basaksehir eine weitere Enttäuschung, auch wenn sie in der Liga nun schon neun Spiele ungeschlagen sind.




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