Letztes Update am Mo, 28.10.2019 10:56

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Starke österreichische Stimmen beim Filmfestival Dok Leipzig



Das renommierte 62. Dokumentarfilm-Festival Dok Leipzig startet am Montagabend in der sächsischen Metropole. Nach dem Auftaktfilm „Das Forum“ von Marcus Vetter, mit dem der Regisseur hinter die Kulissen des Weltwirtschaftsforums in Davos blickt, sind auch einige starke österreichische Stimmen beim Filmreigen zu vernehmen.

So ist Maria Arlamovsky mit ihrer Maschinenintelligenz-Dokumentation „Robolove“ kurz vor der Premiere auf der Viennale am 5. November in Leipzig zu sehen. Sie ist ebenso im internationalen Wettbewerb vertreten wie Johannes Holzhausen mit „The Royal Train“, in dem der gebürtige Salzburger Prinzessin Margareta von Rumänien bei Reisen durch das Land begleitet, in dem ihr Vater einst auf dem Thron saß.

Ihre Weltpremiere abseits des Wettbewerbs feiert Katharina Weingartner mit ihrer Malaria-Arbeit „Das Fieber“, bei der sie die Situation in Ostafrika beleuchtet. Und Elsa Kremser und Levin Peter sind - wie bei der Viennale - mit ihrer russischen Hunde-Doku „Space Dogs“ auch in Leipzig präsent. Zu den Höhepunkten abseits der österreichischen Perspektive gehört etwa der Debütfilm „Gundermann Revier“ von Grit Lemke, die dabei das Leben des zuletzt dank Regisseur Andreas Dresen auch zu fiktionalen Leinwandehren gekommenen DDR-Sängers Gerhard Gundermann porträtiert.

Die Dok Leipzig dauert bis zum 3. November. Bis dahin sind 310 Filme aus 63 Ländern zu sehen, wobei am Ende des Filmfestivals Preise im Wert von 82.000 Euro ausgeschüttet werden.

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