Letztes Update am Fr, 01.11.2019 10:40

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Hubschrauberabsturz in Südkorea - Sieben Tote befürchtet



Nach dem Absturz eines Rettungshubschraubers mit sieben Menschen an Bord vor der Ostküste Südkoreas haben Bergungskräfte nach Überlebenden gesucht. Dutzende von Marineschiffen, Hubschraubern und zivilen Fischerbooten beteiligten sich an der Suche, wie südkoreanische Medien am Freitag berichteten. Bis zum Nachmittag (Ortszeit) wurde keiner der Insassen gefunden.

Rettungstaucher fanden aber nach Berichten der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap den verunglückten Hubschrauber unter Wasser. Der Hubschrauber der Feuerwehr war Donnerstagnacht (Ortszeit) in der Nähe einer Felsensinselgruppe abgestürzt, die von Südkorea kontrolliert und dort Dokdo genannt wird.

Den Berichten zufolge sollte der Hubschrauber einen verletzten Krabbenfischer abholen. Kurz nach dem Start von Dokdo sei der Helikopter mit den sieben Insassen aus noch ungeklärten Gründen ins Meer gestürzt. Premierminister Lee Nak Yon wies nach Angaben seines Büros die zuständigen Behörden an, alles dafür zu tun, die vermissten Insassen zu finden.




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