Letztes Update am Fr, 01.11.2019 17:20

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Gleich zwei „Heimteams“ beim Liga-Duell Sturm - WAC



Auf den WAC wartet am Samstag in der Bundesliga ein ungewöhnliches Auswärtsspiel. Die Kärntner treten gegen Sturm Graz als Gast in der Merkur Arena an, wo sie fünf Tage später in der Europa League gegen Basaksehir Istanbul in der Kabine des Heimteams Platz nehmen. Salzburg setzt in Mattersburg wieder auf Rotation, Rapid will im Heimspiel gegen SKN St. Pölten voll punkten (alle Spiele 17.00 Uhr).

„Das ist ein unheimlich cooles Stadion, es wird eine super Atmosphäre herrschen“, meinte WAC-Trainer Gerhard Struber und sieht für seine Truppe sogar einen kleinen Heimvorteil. „Wir fühlen uns dort mittlerweile heimelig, kennen die Situation im Stadion.“ Die „Blackys“ gingen in ihren jüngsten zwei Partien als Sieger vom Platz und holen nun zum dritten Streich aus, wie Trainer Nestor El Maestro betonte. „Wir haben in dieser Saison viermal zwei Pflichtspiele in Folge gewonnen, aber noch nie drei. Jetzt wäre der gute Zeitpunkt für so einen richtigen Schwung.“

22 Punkte trennen Tabellenführer Salzburg und den Neunten Mattersburg. Am Samstag treffen die beiden im Burgenland aufeinander, die Rollen sind klar verteilt. Dem SVM droht die vierte Niederlage en suite, der Zug ins obere Play-off scheint abgefahren. „Bullen“-Coach Jesse Marsch warnte dennoch: „Es ist schwierig, viele Chancen herauszuspielen.“ Für Mattersburg sind Gegentore - bisher 35 - wiederum ein echtes Problem. „Wir bringen uns durch dumme Fehler immer wieder um die Früchte unserer Arbeit. Daran haben wir gearbeitet“, sagte Trainer Franz Ponweiser.

Nach den jüngsten sieglosen Partien gegen den WAC (1:1) und beim Serienmeister in Salzburg (2:3) möchte Rapid endlich wieder voll punkten. Da am Samstag Schlusslicht SKN St. Pölten in Hütteldorf zu Gast ist, stehen die Chancen für den Tabellenvierten auf einen vollen Erfolg äußerst günstig. „Dieses Spiel wollen wir gewinnen. Für St. Pölten ist die Tabellensituation nicht die beste, aber auch die Gefahr für uns, denn St. Pölten hat nichts zu verlieren“, warnte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer am Donnerstagnachmittag vor seinem Ex-Club, der im ersten Saisonduell mit den Grün-Weißen zu Hause ein 2:2 erreichte.

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