Letztes Update am So, 03.11.2019 19:28

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


LASK bezwingt Austria, auch Altach und Hartberg gewinnen



Hartberg bleibt in der Bundesliga auf Meistergruppen-Kurs. In der 13. Runde stoppten die Steirer mit einem 1:0 bei der Admira deren Aufwärtstrend und stießen auf Platz vier hinter Rapid vor. Der SCR Altach feierte indes einen 4:0-Auswärtssieg über WSG Tirol und gab die Rote Laterne an die Admira ab. Der LASK bleibt nach einem 2:0 gegen die Wiener Austria Leader Salzburg auf den Fersen.

Am Sonntag feierten die Linzer zum Abschluss der 13. Runde der Fußball-Bundesliga einen 2:0-(1:0)-Heimerfolg über die wankende Wiener Austria und liegen weiter drei Punkte hinter den „Bullen“ auf Platz zwei. Reinhold Ranftl (7.) und Petar Filipovic (64.) stellten den fünften LASK-Sieg in der Liga en suite sicher und vertieften die Austria-Krise.

Die Favoritner kassierten hingegen die zweite Niederlage in Folge und liegen als Tabellensiebenter mit 12 Punkten bereits 8 Zähler hinter einem Platz in der Meistergruppe. Der LASK ist neun Bundesligaduelle mit der Austria hintereinander ohne Niederlage, die Generalprobe für das wichtige Europa-League-Heimspiel gegen PSV Eindhoven am kommenden Donnerstag verlief für die Oberösterreicher nach Plan.

Großer Aufreger im Finish war ein pyrotechnischer Gegenstand, der aus dem Auswärtssektor auf das Feld flog und Schiedsrichter Rene Eisner in der 81. Minute aufgrund der heftigen Rauchentwicklung zu einer zehnminütigen Unterbrechung veranlasste. Die Partie wurde schließlich ordnungsgemäß zu Ende geführt, noch einmal konnte sich Lucic diesmal bei einem Schuss von Samuel Tetteh auszeichnen (82.).

Die Admira, die zuletzt mit zwei Siegen und einem Remis die Rote Laterne abgegeben hatte, rutschte je einen Zähler hinter Altach, Mattersburg und St. Pölten wieder auf den letzten Platz zurück und steht nun vor den schweren Spielen gegen LASK, Austria und Salzburg.

Beide Trainer setzten vor 2.579 Zuschauern auf das Personal der Vorwoche. Lange tat sich in der Südstadt wenig. In Minute 53 musste der Malier Nimaga mit Gelb-Rot vom Platz, dennoch gingen die Steirer in Führung: Dario Tadic schlenzte den Ball infolge eines Eckballs via Klem gefühlvoll ins lange Eck. Rep hatte danach die Chance auf das 2:0, scheiterte aber an Leitner (63.).

Die Admira konnte trotz Dominanz die Überzahl nicht nützen, selbst der zweite Hartberger Ausschluss änderte daran nichts. Swete sah innerhalb von drei Minuten erst für ein Gerangel mit Hjulmand, schließlich für einen weggeschossenen Ball zweimal Gelb: Rep, der für Swete die Handschuhe überstreifte, hatte im Finish nichts mehr zu tun: Boris Cmiljanic verzog aus guter Position (85.), ein Volley von Sinan Bakis ging klar über das Tor (91.).

Der SCR Altach gewann indes durch Tore von Christian Gebauer (40.), Manfred Fischer (69.), Sydney Sam (87.) und Matthias Maak (92.). Die Vorarlberger kamen damit nach zuletzt fünf Pflichtspiel-Niederlagen en suite wieder zu einem Erfolg.

Die erste Chance der Partie vor 3.050 Zuschauern im Innsbrucker Tivoli-Stadion verzeichneten die Gastgeber. In der zweiten Minute zog Kelvin Yeboah auf der rechten Seite davon, sein Schuss bereitete Altach-Goalie Martin Kobras aber keine allzu großen Probleme.

Danach blieben echte Höhepunkte lange aus. In der 69. Minute sorgte Altach für die Entscheidung. Die Wattener vertändelten den Ball, Berisha passte von links zur Mitte und Fischer spitzelte das Spielgerät vorbei an Oswald ins Netz. In der Folge blieb eine Schlussoffensive der Tiroler aus, dafür gelangen den Gästen zwei weitere Treffer.

Der eingewechselte Ex-DFB-Teamspieler Sidney Sam erzielte mit einem überlegten Flachschuss ins lange Eck sein erstes Tor für Altach (87.). In der 92. Minute war Maak nach einem Eckball per Kopf erfolgreich.




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