Letztes Update am Do, 07.11.2019 23:34

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sevilla, Celtic, ManU und Basel in EL vorzeitig weiter



Manchester United, der FC Sevilla, Celtic Glasgow und der FC Basel haben als erste Vereine vorzeitig den Sprung ins Sechzehntelfinale der Fußball-Europa-League geschafft. Die Engländer gewannen am Donnerstag gegen Partizan Belgrad 3:0, die Spanier besiegten Düdelingen auswärts 5:2, die Schotten setzten sich bei Lazio Rom 2:1 durch und die Schweizer behielten gegen Getafe mit 2:1 die Oberhand.

Kein Erfolgserlebnis gab es für die österreichischen Trainer in der deutschen Bundesliga. Adi Hütter verlor mit Eintracht Frankfurt bei Standard Lüttich aufgrund eines Last-Minute-Gegentors mit 1:2. Oliver Glasner zog mit dem VfL Wolfsburg zu Hause gegen Gent mit 1:3 den Kürzeren. Für beide Teams war es ein Rückschlag im Aufstiegsrennen. Einen wichtigen Erfolg verbuchte hingegen Borussia Mönchengladbach mit Außenverteidiger Stefan Lainer mit einem Last-Minute-2:1-Heimsieg gegen die AS Roma. In der WAC-Gruppe J zogen die von Marco Rose gecoachten „Fohlen“ damit auf Rang zwei. Sie sind punktgleich mit der Roma und liegen einen Zähler vor dem WAC. Istanbul ist zwei Punkte voraus.

Frankfurt konnte den Führungstreffer von Zinho Vanheusden (56.) zwar schnell durch Filip Kostic (65.) ausgleichen, gingen in der Nachspielzeit aber noch k.o. Der erst in der 81. Minute eingewechselte Maxime Lestienne (94.) stach für die Belgier als „Joker“. Bei der Hütter-Elf spielte ÖFB-Teamverteidiger Martin Hinteregger durch, die Niederlage nach dem 5:1-Kantersieg in der Liga gegen Bayern München konnte aber auch er nicht verhindern. Frankfurt rutschte in der Gruppe F aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs hinter Lüttich zurück auf Rang drei. Der unbesiegte Leader Arsenal ist vier Punkte voraus.

Wolfsburg ist trotz der Pleite gegen das weiter ungeschlagene Gent dagegen in Pool I weiter auf Aufstiegskurs, liegt drei Zähler hinter den Belgiern auf Rang zwei. Der Vorsprung auf St. Etienne und Olexandrija beträgt jeweils zwei Zähler. Nach dem 1:6 im Pokal gegen Leipzig und dem 0:3 in der Liga gegen Borussia Dortmund war es der nächste Tiefschlag für Glasner. Der Führungstreffer des Ex-LASK-Stürmers Joao Victor (20.) war am Ende zu wenig. Goalie Pavao Pervan musste nach der Pause noch dreimal hinter sich greifen.

In Gladbach stand vor allem Federico Fazio im Mittelpunkt. Der Römer brachte Gladbach mit einem Eigentor (35.) in Führung, besorgte aber auch den Ausgleich (64.). Als alles auf ein Remis hindeutete, schlug Marcus Thuram (95.) noch zu. Die Rose-Elf hat dadurch im Kampf um den Aufstieg wieder alles in der eigenen Hand.

In der LASK-Gruppe D ist Sporting Lissabon neuer Spitzenreiter. Die Portugiesen setzten sich beim weiter punktlosen Schlusslicht Rosenborg Trondheim dank Toren bereits vor der Pause von Sebastian Coates (16.) und Kapitän Bruno Fernandes (38.) verdient mit 2:0 durch. Rosenborg ist am 28. November der nächste Gegner des LASK, der nach dem 4:1-Heimsieg gegen PSV Eindhoven zwei Zähler hinter Sporting auf Rang zwei liegt.

Weiter sieglos ist der FC Lugano nach einem torlosen Unentschieden gegen Malmö FF. Sandi Lovric kam bei den am Tabellenende liegenden Schweizern ab der 81. Minute zum Zug. Beim 5:2-Sieg von Sevilla in Düdelingen erzielte der Ex-Salzburger Munas Dabbur seine ersten zwei Treffer (18./36. Minute). Die erste K.o.-Runde mit 32 Mannschaften - darunter die acht Tabellen-Dritten der Champions League - wird am 20. und 27. Februar 2020 gespielt.




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