Letztes Update am Sa, 09.11.2019 16:02

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


WAC fordert Salzburg, Linz gegen Tabellenschlusslicht Admira



Im Schlager zum Abschluss der 14. Runde der Fußball-Bundesliga empfängt am Sonntag (17.00 Uhr) der drittplatzierte WAC den Meister und Tabellenführer Salzburg. WAC-Coach Gerhard Struber erwartete einen „totalen Abnützungskampf“. Zuvor (14.30 Uhr) trifft Vizemeister LASK auf das Tabellenschlusslicht Admira, Mattersburg gastiert bei der zuletzt weiter schwächelnden Austria.

Die Bilanz im Vorfeld des Spitzenduells erweist sich mit einem 4-5-5 aus Sicht der Kärntner als durchaus ausgeglichen. Rein statistisch verspricht die Begegnung auch eine Vielzahl an Toren, verfügen die Mannschaften doch über das Führungstrio der Torschützenliste (Patson Daka, Erling Haaland bei Salzburg und Shon Weismann beim WAC) mit je 12 Treffern. Zudem gelten beide Teams als Tormaschinen der bisherigen Saison (Salzburg hält bei 53, der WAC bei 34 Treffern).

Nach der Linzer „Sternstunde“ in der Europa League gegen PSV Eindhoven zählt für die Oberösterreicher gegen die Admira nur ein Sieg. Die Favoritenrolle ist klar verteilt: Der nur drei Zähler hinter den ungeschlagenen Mozartstädtern liegende Vizemeister hat seine jüngsten fünf Liga-Matches allesamt gewonnen, beeindruckte dabei mit durchwegs starken Leistungen. Die sich zuletzt leicht im Aufwind befindenden Admiraner könnten mit einem Erfolg ein klares Ausrufezeichen in die Richtung der Abstiegskonkurrenz setzen.

Die Austria sucht weiter im Wochenrhythmus den Ausweg aus der Krise. Nach nur einem mageren Zähler in den jüngsten drei Runden schwinden die Hoffnungen auf das Erreichen der Meistergruppe der Bundesliga schon nach 13 Runden. Vor dem Heimspiel gegen Mattersburg wurde einmal mehr ein verbesserter Auftritt anvisiert. Mattersburg könnte die Austria mit einem Dreier in der Generali Arena hinter sich lassen.




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