Letztes Update am So, 10.11.2019 18:05

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Gladbach festigte Tabellenspitze, Wolfsburg in der Krise



Borussia Mönchengladbach hat die Tabellenführung in der deutschen Fußball-Bundesliga gefestigt. Der Spitzenreiter bezwang mit ÖFB-Teamspieler Stefan Lainer Werder Bremen am Sonntag daheim mit 3:1 und liegt nun vier Punkte vor den Verfolgern RB Leipzig und Bayern München. Der VfL Wolfsburg erlitt am Nachmittag die vierte Pflichtspielniederlage in Folge: 0:2 gegen Bayer Leverkusen.

Ramy Bensebaini (20.) und Patrick Herrmann (22., 59.) stellten mit ihren Treffern den vierten Liga-Heimsieg in Serie für Borussia Mönchengladbach sicher. Bensebaini sah in der 87. Minute Gelb-Rot, Leonardo Bittencourt verkürzte in der Nachspielzeit. Gladbach jubelte damit 64 Stunden nach dem kräftezehrenden Last-Minute-Sieg gegen die AS Roma in der Europa League neuerlich. Für die Bremer war es das siebente Spiel ohne Sieg nacheinander, damit fiel das Team von Trainer Florian Kohfeldt auf Rang 14 zurück. ÖFB-U21-Teamspieler Marco Friedl wurde in der 81. Minute ausgetauscht.

Trainer Oliver Glasner ist mit dem VfL Wolfsburg in die Krise gerutscht. Die Wolfsburger mussten sich Bayer Leverkusen mit 0:2 geschlagen geben und fielen nach der vierten Pflichtspielniederlage hintereinander auf Rang zehn zurück. Der gute Saisonstart mit den ersten neun Ligaspielen ohne Niederlage ist in der VW-Stadt längst vergessen.

Bayer Leverkusen mit ÖFB-Teamkapitän Julian Baumgartlinger ab der 42. Minute hat Wolfsburg überholt und ist wieder näher an die internationalen Plätze herangerückt. Karim Bellarabi (25.) und Paulinho (96.) bezwangen Österreichs Teamtorhüter Pavao Pervan.

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.

Bei den nun schon sieben Spielen sieglosen Wolfsburgern lief insgesamt nicht viel zusammen. Die drei Niederlagen in DFB-Pokal, Bundesliga und Europa League hatten ihre Spuren hinterlassen. Zwar hatte der VfL die Leverkusener Offensive weitgehend unter Kontrolle. Selbst wussten sich die Gastgeber aber ebenfalls kaum in Szene zu setzen.




Kommentieren