Letztes Update am Do, 14.11.2019 06:49

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zwei Tote nach Schießerei in russischer Berufsschule



Ein Berufsschüler hat in einem College im äußersten Osten Russlands einen Mitschüler und sich selbst erschossen. Zuvor hatte der 19-Jährige drei Auszubildende in der Berufsschule für Bauwesen und Kommunalwirtschaft mit Schüssen verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Blagoweschtschensk im Amur-Gebiet an der Grenze zu China.

Die Verletzten würden im Krankenhaus behandelt, sagte der örtliche Polizeichef Sergej Tschebarjow. Die Hintergründe der Bluttat waren zunächst unklar. Vermutet wurde ein Streit unter den Berufsschülern.

Ein junger Mann hatte nach Darstellung von Tschebarjow eine Polizeistreife auf der Straße über die Schüsse an der Schule informiert. Als die Beamten dort eintrafen, sei es zu einer Schießerei gekommen. Demnach feuerte der Berufsschüler erst auf die Beamten, die dann zurückschossen und den jungen Mann in einem Klassenzimmer isolieren konnten. Dort soll sich der Auszubildende selbst erschossen haben. Die Polizisten wurden den Angaben nach nicht verletzt.

In dem Gebäude fanden sie die Leiche eines 19-Jährigen sowie drei Verletzte im Alter von 17, 19 und 20 Jahren. Die übrigen Schüler und Lehrer konnten sich während des Polizeieinsatzes in Sicherheit bringen.

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