Letztes Update am Fr, 15.11.2019 22:33

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


KAC nach 8:3 gegen Caps erster Salzburg-Verfolger



Eishockey-Meister KAC hat am Freitag seinen „Vize“, die Vienna Capitals, dank eines starken Schlussdrittels mit 8:3 abgefertigt. Damit überholten die Klagenfurter die Wiener in der Tabelle der Erste Bank Liga und sind mit vier Punkten Rückstand und einem Spiel mehr erster Verfolger von Spitzenreiter Red Bull Salzburg. Linz drehte das Match in Innsbruck zum 4:3-Sieg, Dornbirn verlor in Znojmo 3:4.

Die im ersten Drittel stärkeren Capitals gingen durch Nikolaus Hartl (4,) und Mark Flood (7.) zweimal in Führung, doch Thomas Hundertpfund gelang jeweils der Ausgleich (5., 12.). Matthew Neal brachte die Gastgeber erstmals in Führung (21.), und Andrew Kozek (27.) stellte sogar auf 4:2 (27.). Damit drehten die Kärntner das Spiel, hatten aber nach dem Anschlusstreffer durch Ty Loney (36.) - KAC-Goalie Lars Haugen hatte Assistgeber Sondre Olden den Puck aufgelegt - auch etwas Glück.

Denn nach einer weiteren Strafe gegen den KAC starteten die Caps in Überzahl ins Schlussdrittel. Statt 4:4 hieß es aber 5:3. Manuel Ganahl sorgte für die Vorentscheidung (42.), und Hundertpfund scorte ebenfalls mit einem „Shorthander“ (51.). Die Wiener fielen danach völlig auseinander und kassierten im Finish in Unterzahl gegen die enorm effektiven „Rotjacken“ noch zwei weitere Treffer durch Nicholas Petersen (61 Sekunden vor dem Ende) und Daniel Obersteiner (17 Sekunden vor der Schlusssirene).

Für den HC Innsbruck ging gegen Linz eine Serie von drei Heimsiegen zuende. Ohne den an der Hand verletzten Kapitän Tyler Spurgeon verloren die „Haie“ trotz 1:0- und 2:1-Führung den Black Wings mit 3:4. Die Linzer hatten zuletzt zweimal nach Verlängerung verloren und keines der letzten drei Auswärtsmatches gewonnen. Marek Kalus (59.) erzielte den Siegestreffer.

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Die Dornbirn Bulldogs machten in Znojmo einen 0:3-Rückstand wett, William Rapuzzi glich in der 59. Minute aus. Doch nur 25 Sekunden später und 52 Sekunden vor dem Ende machte Adam Sedlak den Hoffnungen des Vorarlberger Liga-Schlusslichts auf den zweiten Sieg (in Serie) mit dem Treffer zum 4:3 zunichte.




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