Letztes Update am Fr, 15.11.2019 23:06

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Schweden und Finnland stehen als EM-Teilnehmer fest



Schweden und Finnland haben sich am Freitagabend als nächste Teams für die Fußball-EM 2020 qualifiziert. Die Schweden behielten im direkten Kampf um Rang zwei in der Gruppe F in Bukarest gegen Rumänien mit 2:0 die Oberhand und folgten Pool-Sieger Spanien zur Endrunde. Die Finnen hatten sich ihr erstmaliges Ticket für ein großes Turnier zuvor mit einem 3:0-Heimsieg gegen Liechtenstein geholt.

Favoritensiege feierten die Topteams Spanien (7:0 gegen Malta) und Italien (3:0 bei Bosnien und Herzegowina). Ihre EM-Fahrkarte hat das Duo schon länger in der Tasche.

Die Schweden erlebten in Rumänien dank einem Kopfballtreffer von Marcus Berg (18.) einen Start nach Maß. Der 33-jährige Krasnodar-Stürmer war dann auch am zweiten Treffer beteiligt, leistete die Vorarbeit für Robin Quaison (34.). Die Gastgeber vermochten es nach dem Seitenwechsel nicht, nachzulegen. Der dritte Treffer der von Janne Andersson gecoachten Schweden lag viel eher in der Luft. Albin Ekdal traf bei der besten Chance aus zentraler Position im Strafraum nur die Latte (71.). Die rumänischen Fans fielen in der Schlussphase mit rassistischen Äußerungen gegenüber Alexander Isak und Böllerwürfen negativ auf, die Partie war deshalb auch ganz kurz unterbrochen.

Neben den Rumänen schauen auch die punktgleichen Norweger durch die Finger. Daran änderte ein 4:0-Sieg gegen die Färöer, bei dem Salzburg-Stürmer Erling Haaland wegen einer Knieblessur fehlte, nichts mehr. Spanien sicherte sich Rang eins ohne Mühe. Den Kantersieg gegen Malta in Cadiz fixierten Alvaro Morata (23.), Santi Cazorla (41.), Pau Torres (62.), Pablo Sarabia (63.), Dani Olmo (69.) und Gerard Moreno (71.). Es war der siebente Sieg für die weiter unbesiegten Iberer im neunten Spiel.

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Die Finnen gewannen in Helsinki dank Toren von Jasse Tuominen (21.) und dem bei Norwich kickenden Teemu Pukki (63./Elfmeter, 75.)- Der „Suomi“-Sieg war nie in Gefahr. Gruppensieger Italien überstand auch die neunte Partie makellos, Francesco Acerbi (21.), Lorenzo Insigne (37.) und Andrea Belotti (53.) führten in Zenica bei Bosnien und Herzegowina die Entscheidung herbei. Ebenfalls in der Gruppe J musste sich Armenien Griechenland 0:1 geschlagen geben.

Noch keine fixe Entscheidung ist in der Gruppe D gefallen. Dänemark bewahrte die Führungsposition mit einem 6:0-Kantersieg gegen Gibraltar. Robert Skov (12., 64.) und Christian Eriksen (85., 94.) trafen dabei doppelt. Weiter einen Punkt dahinter lauert die Schweiz nach einem hart erkämpften 1:0-Erfolg gegen Georgien. Zum Matchwinner avancierte dabei „Joker“ Cedric Itten mit seinem Tor in der 77. Minute. Die Eidgenossen haben beste EM-Karten, da sie zum Abschluss am Montag beim punktlosen Schlusslicht Gibraltar antreten. Dänemark geht ins Auswärtsduell mit dem Dritten Irland mit einem Drei-Punkte-Vorsprung.




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