Letztes Update am Sa, 16.11.2019 20:28

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Slowenien wahrte mit 1:0-Sieg über Lettland EM-Minichance



Mit einem mühsam erspielten 1:0-(0:0)-Heimerfolg über Schlusslicht Lettland hat Sloweniens Fußballauswahl am frühen Samstagabend in der Österreich-Gruppe G die Minichance auf die EM-Teilnahme am Leben erhalten und ist bei einem Spiel mehr bis auf zwei Punkte an Österreich herangerückt. Zumindest bis zum Spiel der ÖFB-Elf gegen Nordmazedonien (20.45 Uhr) durften die Slowenen damit noch hoffen.

Die Truppe von Matjaz Kek benötigte in Ljubljana allerdings ein Eigentor von Igors Tarasovs (53.), um die drei Punkte einzufahren. Holt Österreich gegen Nordmazedonien zumindest ein Remis, war Sloweniens Sieg ohnehin „umsonst“. Lettland droht, die Quali ohne Punkt abzuschließen.

In Gruppe E hielt sich indes beim Comeback von Superstar Gareth Bale Wales die Chancen auf die zweite EM-Teilnahme in Serie offen. Die Mannschaft von Trainer Ryan Giggs siegte in Aserbaidschan 2:0 (2:0) und steht nun womöglich vor einem Endspiel um den zweiten Platz in Gruppe E gegen Ungarn. Die Waliser weisen als Dritter elf Punkte auf, die zweitplatzierten Ungarn stehen einen Zähler besser da. Allerdings könnte die Slowakei (10) mit einem Sieg beim Gruppenersten Kroatien (14) am Abend noch vorbeiziehen.

Kieffer Moore (10.) und Harry Wilson (34.) erzielten in Baku die Tore für die Waliser, bei denen Bale 60 Minuten zum Einsatz kam. Der Stürmerstar hatte seit dem davor letzten Länderspiel am 13. Oktober verletzungsbedingt gefehlt. Dass er nun zur Nationalmannschaft gereist war, hatte in Madrid für Verstimmungen gesorgt. Bale hat ohnehin nicht den besten Stand unter Real-Trainer Zinedine Zidane.

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In Gruppe I sicherte sich Belgien den Gruppensieg. Im Duell der bereits qualifizierten Teams siegten die Roten Teufel in Russland klar mit 4:1 (3:0). Thorgan Hazard erzielte das belgische Führungstor, sein Bruder Eden mit zwei Treffern (33., 40.) sowie Romelu Lukaku (72.) machten den Sieg perfekt. Für Russland traf Georgi Dschikija (79.).




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