Letztes Update am Di, 19.11.2019 00:32

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zeugenaussagen im Burgtheater-Prozess um Silvia Stantejsky



Mit den Zeugenaussagen von Ex-Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann und des langjährigen Chefs der Bundestheater-Holding, Georg Springer, wird am Dienstag die Verhandlung gegen die frühere kaufmännische Burg-Geschäftsführerin Silvia Stantejsky fortgesetzt. Sie hatte Honorare für Hartmann zu Hause bzw. in der Wohnung ihrer Mutter verwahrt und soll 163.000 Euro für eigene Zwecke verbraucht haben.

Stantejsky ist zu diesem Anklagefaktum geständig. Nach ihrer Entlassung hat sie Hartmann im Jänner 2014 70.000 Euro zurückbezahlt. Hinsichtlich des Restbetrags habe sie eine Ratenvereinbarung angestrebt, Hartmann sei darauf aber nicht eingestiegen, hatte Stantejsky zuletzt dem Schöffensenat erklärt. Springer dürfte vor allem zu seinen Wahrnehmungen bezüglich der Geschäftsführung und buchhalterischer Tricks Stantejskys befragt werden. Fest steht, dass der Prozess nach Springers Auftritt zur Anhörung weiterer Zeugen auf Jänner vertagt werden wird.




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