Letztes Update am Sa, 30.11.2019 13:36

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Teresa Stadlober zum Weltcup-Auftakt in Ruka 16.



Einmal mehr hat die Norwegerin Therese Johaug auch gleich zu Beginn der neuen Langlauf-Weltcupsaison ihre Vormachtstellung untermauert. Die dreifache Weltmeisterin der Titelkämpfe im vergangenen Februar in Seefeld gewann am Samstag in Ruka das 10-km-klassisch-Rennen klar nach 26:47,5 Minuten mit 30,1 Sekunden Vorsprung auf die Finnin Krista Pärmäkoski. Dritte wurde Natalja Nepjajewa (RUS/+44,4).

Johaug feierte ihren bereits 54. Einzel-Weltcupsieg. Die 31-Jährige wird wohl auch diese Saison auf den längeren Distanzen das Feld wieder kontrollieren. „Ich bin so glücklich, meine Ski waren wirklich gut und ich hatte viel Kraft“, freute sich die Norskerin.

Österreich ist in Ruka nur durch zwei Damen vertreten. Aushängeschild Teresa Stadlober erreichte nach einer von einer Verletzung gestörten Sommervorbereitung den für sie guten 16. Rang. 1:19,5 Minuten Rückstand auf die Dominatorin Johaug lassen sie hoffen. „Es passt ganz gut. Ich habe mir in der ersten Runde schwer getan, es ist mir dann zugutegekommen, dass es reingeschneit hat“, sprach die 26-Jährige die wechselnden Bedingungen während des Rennens an.

Grundsätzlich sei sie aber überrascht wie gut es ihr schon geht. „Es war ein ganz gutes Rennen, für dass ich drei Monate in der Vorbereitung verloren habe“, sagte Stadlober. Ihre Bestform möchte sie ja bis zur Tour de Ski erreichen. „Ich werde mir das von Wochenende zu Wochenende anschauen, aber das war ein guter Schritt in die richtige Richtung“, freute sich das heimische Langlauf-Aushängeschild.

Lisa Unterweger, die zweite Österreicherin im Langlauf-Feld, landete mit 2:50 Minuten Rückstand auf Johaug auf dem 63. Platz. Die ÖSV-Herren um Bernhard Tritscher steigen erst später in den Weltcup ein.

Das Herren-Rennen über 15 km klassisch in Ruka war eine Beute des Finnen Iivo Niskanen. Er war in 35:17,0 Minuten klar der Beste und ließ sich nach seinem Zieleinlauf von den Fans feiern. Zweiter wurde der dreifache Olympiasieger Johannes Kläbo, der am Freitag gewonnen hatte, mit 13 Sekunden Rückstand, vor seinem norwegischen Landsmann Emil Iversen (+14,9 Sek.).

Österreichs Herren sind beim Auftakt in Ruka noch nicht vertreten. Sie steigen erst später in die neue Weltcup-Saison ein.




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