Letztes Update am Sa, 30.11.2019 18:04

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bassino führt im Killington-RTL, Shiffrin Fünfte



Die Italienerin Marta Bassino führt nach dem ersten Durchgang des Weltcup-Riesentorlaufs in Killington (USA) 0,23 Sek. vor Petra Vlhova (SVK) und 0,29 vor Michelle Gisin aus der Schweiz. US-Topfavoritin Mikaela Shiffrin folgt mit 0,41 Rückstand erst auf Platz fünf. Sölden-Überraschungssiegerin Alice Robinson (NZL) schied nach einem Sturz ebenso aus wie ÖSV-Topläuferin Ricarda Haaser.

Beste Österreicherin zur Halbzeit in Vermont ist Eva-Maria Brem als Zehnte (+0,82), Katharina Truppe rangiert auf Platz 14. Anna Veith schaffte bei ihrem dritten Comeback wie befürchtet die Qualifikation für den zweiten Durchgang knapp nicht, dasselbe passierte Franziska Gritsch. Die Tirolerin war in Sölden als Siebente noch beste Österreicherin gewesen. Auch Katharina Liensberger verpasste die Qualifikation für den zweiten Durchgang.

Veith und Liensberger waren verspätet in die Saison gestartet. Liensberger hatte wegen des Materialstreits mit dem ÖSV den Saison-Auftakt in Sölden verpasst und war vor einer Woche in Levi wieder eingestiegen, Veith hatte nach einem Kreuzbandriss vom vergangenen Jänner ihr bereits drittes Karriere-Comeback überhaupt erst jetzt an der US-Ostküste gestartet. Liensberger scheiterte in Vermont als 32. um 5 Hundertstel, Veith als 35. um 8 Hundertstel.

„Leider hat es nicht gereicht“, sagte Veith nach ihrem unbelohnten Kurzauftritt. Die Rückkehr auf die Rennpiste sei durchaus aufregend gewesen, gestand die 30-Jährige. „Es war wirklich sehr speziell. Ich war in der Früh sehr aufgeregt, dann wieder nicht. Es waren sehr viele Auf- und Abs in meiner Gefühlswelt. Das Rennen an sich lief dann leider nicht so gut.“

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Wie bei der ebenfalls unter Trainingsrückstand leidenden Liensberger lief es auch bei Veith in Killington nicht sehr rund. „Dabei habe ich oben gar nicht so schlecht angefangen. Im Steilhang bin ich dann aber ziemlich aus dem Rhythmus gekommen und habe die Ski nicht auf Zug gebracht“, erzählte Veith.

Trotzdem sei sie froh, auf der anderen Seite der Welt dabei gewesen zu sein. „Auch nur bei Rennen dabei zu sein, muss man üben. Es war wichtig, diesen Schritt gemacht zu haben“, ist Veith überzeugt. Ihr Plan lautet nun: „Heim fliegen, weiterarbeiten und vorbereiten auf meinen ersten Super-G in St. Moritz.“ Das Rennen in der Schweiz steht am 14. Dezember auf dem Programm.




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