Letztes Update am Mi, 04.12.2019 14:04

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


OSV-Staffel im Finale der Schwimm-Kurzbahn-EM



Österreichs Schwimm-Team hat bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Glasgow am Mittwoch einen gelungenen Auftakt hingelegt. Die Herren-Staffel über 4 x 50 m Kraul zog ins Finale ein, Marlene Kahler und Claudia Hufnagl wurden Kraul-Neunte bzw. Lagen-Elfte. Cornelia Pammer und Christopher Rothbauer zeigten mit OSV-Rekorden auf und kamen ebenso ins Brustsprint-Semifinale wie Bernhard Reitshammer.

Die erste OSV-Finalteilnahme bei diesen Titelkämpfen fixierten Heiko Gigler, Robin Grünberger, Reitshammer und Alexander Trampitsch. 1:26,42 Min. reichten unter 16 Teams zu Rang acht, der Rückstand auf die siegreichen Russen betrug überschaubare 1,35 Sek. Eine Medaille ist um 19.33 Uhr MEZ zwar außer Reichweite, dennoch ist dem OSV-Quartett ein schöner Erfolg bereits sicher.

Nicht viel hat auf zwei weitere OSV-Teilnahmen in Endläufen gefehlt. Kahler fehlte darauf über 800 m Kraul nur ein Platz bzw. 1,09 Sek. 8:22,98 Min. bedeuteten für die Niederösterreicherin aber persönliche Bestzeit. Hufnagl holte ihren elften Platz über 400 m Lagen, wobei der Wienerin mit persönlicher Bestleistung von 4:38,32 Min. nur 0,20 Sek. am Aufstieg vorbeischwamm.

Pammer gelang es, Mirna Jukic über 50 m Brust aus den österreichischen Rekordlisten zu löschen. Dafür benötigte sie zwei Rennen. Denn im Vorlauf war sie mit 30,72 Sek. genauso schnell wie die Oberösterreicherin Lena Kreundl, dadurch kam es zu einem OSV-internen Swim-Off um den letzten freien Semifinalplatz. Da markierte Schweiz-“Legionärin“ Kreundl die persönliche Bestzeit von 30,63 Sek., Pammer aber 30,30. Jukic war am 10. April 2008 bei der Manchester-WM auf 30,54 gekommen.

Gemäß Ansetzung sieben Minuten vor Pammer geht es für Reitshammer und Rothbauer in der Mittwoch-Finalsession um 18.00 Uhr MEZ nebeneinander auf den Bahnen eins und zwei um den Finaleinzug im Brustsprint. Rothbauer drückte Reitshammers gut ein Jahr alte OSV-Topmarke in 26,61 Sek. um 5/100 und wurde Vorlauf-Zehnter, Reitshammer belegte in 26,88 Platz 14.

Knapp an einem Semifinale dran war Caroline Pilhatsch, der Steirerin fehlten über 100 m Rücken in 59,40 Sek. nur 2/100 darauf. Die 20-Jährige blieb allerdings 72/100 über ihrem OSV-Rekord, wichtiger für die Vize-Weltmeisterin sind freilich die 50 m Rücken am Samstag. Relativ knapp am Weiterkommen dran war mit 43/100 auch noch Heiko Gigler über 100 m Delfin, auch wenn er mit persönlicher Bestzeit von 51,78 Sek. nur 32. wurde. Es gab insgesamt neun persönliche Bestmarken von OSV-Aktiven.




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