Letztes Update am Sa, 02.11.2013 19:08

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Forschung hilft Skigebiet



Innsbruck – Ökologie, Tourismus, Wirschaftlichkeit. Wenn man die Beschneiung besser steuern könnte, würden sich alle Interessen treffen. Davon ist die Meteorologin und Glaziologin Andrea Fischer vom Institut für Hochgebirgsforschung in Innsbruck überzeugt: „Für Seilbahnbetreiber bräuchte es bessere Tools.“

Das Institut für Hochgebirgsforschung will sich der Problematik in einem Projekt annehmen. Fischer avisiert ein Computerprogramm. Ausgangspunkte sind Wetterprognosen. Zum Ausrechnen wären dann die Kosten der Beschneiung, aber auch das wirtschaftliche Risiko eines Verzichts darauf bei ungünstigem Wetter. Unterm Strich soll der Nutzen und der Schaden einer Beschneiung abgewogen werden können. „Wir sind ein interdisziplinäres Institut“, erläutert Fischer, wo die Erfahrungen von Betriebswirten ebenso einfließen wie die von Meteorologen. An dem Projekt soll ergebnisoffen gearbeitet werden. (sst)