Letztes Update am Fr, 06.06.2014 11:22

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Rauchsheriff Erlacher ist nicht Betroffener von OGH-Urteil



Wien (APA) - „Rauchsheriff“ Dietmar Erlacher hat am Freitag gegenüber der APA klar gestellt, dass er nicht der selbst ernannte „Rauchersheriff“ ist, über den der Oberste Gerichtshofes (OGH) am Donnerstag festhielt, dass ihm ein Lokalverbot erteilt werden könne. „Die Betreuung von Krebspatienten, Angehörigen und die Vorsorge“ nannte Erlacher vom Verein „Krebspatienten für Krebspatienten“ als sein Hauptanliegen.

Er sei zwar für ein generelles Rauchverbot, „doch wir zeigen keine Raucher an, denn die leiden ja an ihrer Sucht“. Sehr wohl habe man im Rahmen der Initiative „Rauchfreie Lokale“ bisher 21.600 Verstöße angezeigt. Erlacher begrüßte in diesem Zusammenhang den neuen Vorstoß von Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie, das er anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am vergangenen Samstag (31. Mai) gefordert hatte.

Stögers Pläne sehen vor, dieses Verbot noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen. Keinesfalls ist Erlacher damit zufrieden: „Täglich sterben 25 Raucher und drei Passivraucher, eine Umsetzung ist angesichts dieser Zahlen sofort notwendig“

(S E R V I C E: http://www.rauchsheriff.at/)




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