Letztes Update am Di, 10.06.2014 12:05

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Früherer APA-Chefredakteur Wolfgang Mayr feiert 70. Geburtstag



Wien (APA) - Der frühere APA-Chefredakteur Wolfgang Mayr feiert am Mittwoch seinen 70. Geburtstag. Mayr war 37 Jahre in der APA tätig und stand von 1997 bis 2005 an der Redaktionsspitze der österreichischen Nachrichtenagentur. Die APA entwickelte sich in dieser Zeit weiter Richtung multimediales Qualitätsmedium. Ein besonderes Anliegen war dem Chefredakteur dabei die Unabhängigkeit der Nachrichtenagentur.

Die APA müsse „Bollwerk der Unabhängigkeit und Qualität“ sein sowie „jeden Tag einen guten Dienst“ liefern, so die Leitmotive des gnadenlosen Dienstleisters. Wolfgang Mayr wurde am 11. Juni 1944 in Schärding geboren und stammt aus einer Innviertler Lehrer- und Kaufmann-Familie. Nach der Volksschule besuchte er das humanistische Gymnasium des Stiftes Kremsmünster, ging zum Studium nach Wien und trat 1968 in die Auslandsredaktion der APA ein. Dort wurde er 1981 stellvertretender Ressortchef und 1988 Ressortleiter. Zwischen 1971 und 1980 war er darüber hinaus auch Betriebsratsobmann.

1988 übernahm Mayr in Rotation mit zwei Kollegen die Rolle des Chefs von Dienst, eine Funktion, die ihm 1991 definitiv übertragen wurde. Weitere zwei Jahre später wurde er zum Stellvertretenden Chefredakteur bestellt und 1997 zum Chefredakteur. Mayr war der fünfte Chefredakteur seit der Gründung der APA im Jahr 1946 und der erste Leiter der Redaktion aus dem Haus. 2005 übergab er schließlich die Führung der Redaktion an seinen Nachfolger Michael Lang und trat in den Un-Ruhestand.

Als Chefredakteur setzte Mayr die von seinem Vorgänger Josef A. Nowak forcierte Transformation der APA-Redaktion zu einem modernen und unabhängigen journalistischen Betrieb fort. Unter seiner Leitung hat sich die APA zu einem wichtigen Leitmedium des Landes entwickelt. Die Berichterstattung wurde nochmals verbreitert, Kundenorientierung und Kundenservice sowie Qualitätskontrolle weiter ausgebaut.

Daneben hat sich Mayr generell - etwa als Gründungsmitglied der Initiative Qualität im Journalismus (IQ) - für den Qualitätsjournalismus in der österreichischen Medienlandschaft eingesetzt. Abseits der Medien beschäftigt sich der „bekennende Oberösterreicher“ vor allem mit dem königlichen Kartenspiel Tarock. Gemeinsam mit Robert Sedlaczek hat er gleich mehrere Tarock-Bücher verfasst. In der österreichischen Tarock-Gemeinde genießt Mayr deshalb inzwischen den Ruf eines „Gurus“, wenngleich er beim Spielen selbst meist gegen seine Frau Renate den Kürzeren zieht. Als Motto für Mayrs 70er könnte ein weiterer Leitspruch des APA-“Altchefs“ stehen: „Es soll uns nie schlechter gehen.“

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