Letztes Update am Mi, 25.06.2014 06:18

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


UNO: Elfenbein- und Kohlehandel finanziert afrikanische Extremisten



New York (APA/dpa) - Afrikanische Terrorgruppen finanzieren sich laut einem UNO-Bericht auch durch illegalen Handel mit Holzkohle und Elfenbein. So hat die illegale Jagd auf Elefanten in Afrika mit schätzungsweise 22.000 bis 25.000 getöteten Tieren jährlich mittlerweile Rekordwerte erreicht.

Teilerträge aus dem dabei erbeuteten Elfenbein würde in die Kassen von Rebellengruppen wie der LRA (Lord‘s Resistance Army) fließen, hieß es in dem am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Bericht. Aber auch der verbotene Handel mit Holzkohle spielt laut Vereinter Nationen eine wichtige Rolle, etwa für die somalische Terrorgruppe Al-Shabaab, die bis zu 56 Millionen Dollar (41,12 Mio. Euro) jährlich auf diesem Weg einnimmt. Insgesamt schätzt die UNO den jährlichen Gewinn durch illegalen Wildtierhandel sowie durch Umweltvergehen auf bis zu 213 Milliarden Dollar weltweit.




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