Letztes Update am Di, 21.10.2014 15:58

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Steuerberater wappnen sich gegen Millionenklagen



Wien (APA) - Der Prozess von Grasser gegen Haunold schreckt die Steuerberater auf. 2,4 Mio. Euro Schadenersatz fordert der Ex-Finanzminister von seinem ehemaligen Steuerberater. Ein neues Zertifikat soll den Berufsstand absichern. „Ich wurde falsch beraten“, gilt dann nicht mehr.

PROVECT, eine Kooperation von Unternehmensberatern, hat gemeinsam mit TÜV AUSTRIA ein Zertifikat für Steuerberater eingeführt, um Forderungen wie von Grasser die Substanz zu nehmen. Das meldet PROVECT am Dienstag mit einer Aussendung.

Das Qualitätszertifikat orientiert sich an internationalen Normen und sicherheits- und risikorelevanten Aspekten. Berater sollen ihre Leistungen dokumentieren und so nachvollziehbar machen. Das Zertifikat soll garantieren, dass gesetzlichen Vorschriften und Richtlinien umgesetzt wurden. Die Qualitätsstandards sollen auch Haftungsansprüchen vorbeugen.




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