Letztes Update am Fr, 27.03.2015 13:06

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Güterverkehr auf der Donau ging um 5,5 Prozent zurück



Wien (APA) - Auf dem österreichischen Teil der Donau sind 2014 mit 10,1 Millionen Tonnen um 5,5 Prozent weniger Güter verschifft worden als im Jahr 2013. Die Anzahl der beladenen Fahrten dagegen erhöhte sich um 2,5 Prozent auf 9.706, teilte die Statistik Austria heute, Freitag, in einer Aussendung mit.

Zurückzuführen sei die Zunahme der beladenen Fahrten bei rückläufigem Transportaufkommen auf die geringere Auslastung je beladen gefahrenem Kilometer (-6,0 Prozent). Die insgesamt erbrachte Transportleistung ging um 11,0 Prozent auf 9,9 Mrd. Tonnenkilometer (tkm) zurück, jene innerhalb des Bundesgebiets lag bei 2,2 Mrd. tkm (-7,5 Prozent).

Die wasserseitigen Umschläge der Häfen und Anlegestellen im inländischen Abschnitt der Donau verringerten sich im Vorjahr um 2,7 Prozent auf 8,6 Millionen Tonnen. Beträchtliche Rückgänge beim Wasserumschlag verzeichneten die Linzer (-8,8 Prozent auf 4,3 Mio. t) wie auch die Wiener Häfen (-17,6 Prozent auf 1,4 Mio. t), der Hafen Krems hingegen registrierte ein deutliches Plus (30,1 Prozent auf 0,6 Mio. t).

In den einzelnen Verkehrsbereichen wurden großteils Abnahmen beobachtet. Beim grenzüberschreitenden Empfang gab es im Vorjahresvergleich ein kräftiges Minus von 8,8 Prozent auf 5,0 Mio. Tonnen, der Transit durch Österreich ging mit 9,8 Prozent auf 2,3 Mio. Tonnen auch deutlich zurück. Im grenzüberschreitenden Versand nahm das Transportaufkommen um 2,2 Prozent auf 2,0 Mio. Tonnen zu, beim mengenmäßig weniger bedeutendem Inlandsverkehr lag die beförderte Tonnage mit 0,8 Millionen Tonnen um 13,9 Prozent über dem Wert des Jahres 2013.

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Mit einem Anteil von 25,8 Prozent bzw. 2,6 Millionen Tonnen wurden im Vorjahr „Erze und Metallabfälle“ am häufigsten auf dem Wasserweg befördert. Ebenfalls oft verschifft wurden die Warengruppen „Land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse und lebende Tiere“ (18,1 Prozent), „Erdöl und Mineralölerzeugnisse“ (17,9 Prozent) sowie „Düngemittel“ (10,4 Prozent).




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