Letztes Update am Sa, 24.03.2012 11:47

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


„Ersticken im Verkehr“: Tarrenz und Obsteig wollen Politik wachrütteln

Für zwei Stunden wurden am Freitag die Zubringerstraßen zum Fernpass blockiert. Mit dieser Aktion wollten die beiden verkehrsgeplagten Orte Obsteig und Tarrenz die Politik und auch den Tourismus wachrütteln.

© Paschinger



Obsteig, Tarrenz – Am Freitag um 11 Uhr wurden für zwei Stunden die Zubringerstraßen zum Fernpass auf Imster Seite dichtgemacht: Die Gemeinden Obsteig und Tarrenz wollten damit auf ihre Verkehrssituation aufmerksam machen. Während Tarrenz vor allem an den Reisewochenenden vom Urlaubertransit geplagt wird, müssen die Obsteiger vielfach unter der Zunahme des Schwerverkehrs leiden. Deshalb blockierten die beiden Orte von 11 bis 13 Uhr die Mieminger Straße.

Die Veranstalter zeigten sich am Freitag zufrieden. Die Protestversammlung hatte „Volksfestcharakter“, es gab Gratis-Würstl und Freibier. Die Forderungen der beiden Gemeinden sind vielfältig, zielen aber in eine Richtung ab: Entlastung. Nun hofft man, dass das Land und die Tourismuswirtschaft Geld locker machen, damit der Tschirganttunnel gebaut werden könne, um die Region zu entlasten.

Der Schwerverkehr – Lkw, Busse oder Wohnwägen - musste am Freitag die zweistündige Sperre abwarten. Da die Aktion schon im Vorfeld gut angekündigt worden war, hielt sich der Rückstau in Grenzen. Nach Blockadeende lösten sich die Stauungen nach rund 10 Minuten wieder auf. (TT)




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