Letztes Update am So, 12.05.2013 22:03

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Spatenstich zu umstrittenem Bauprojekt



Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck – Mehr als vier Jahre lang ist es rund um die geplante Hangverbauung neben dem markanten Mariabrunn-Gebäude auf der Innsbrucker Hungerburg ruhig gewesen – zumindest nach außen hin. Denn hinter den Kulissen tobte jener Kampf weiter, den Anrainer gegen das vom Bauträger Zima eingereichte Projekt geführt haben, die TT berichtete.

Der Vorwurf der Anrainer damals: Die Zima würde mit den beiden dreigeschoßigen Baukörpern an der sensiblen Hangkante die höchstzulässige Dichte überschreiten. Die Auseinandersetzung gipfelte schließlich in einer Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof gegen den Baubescheid, woraufhin sich die Zima entschied, das Vorhaben vorerst ruhen zu lassen. Der Verwaltungsgerichtshof entschied letztlich gegen die Beschwerde und für die Zima und auch zwei Zivilverfahren gingen bis in die jeweils letzten Instanzen und gaben der Zima Recht. Der Weg für das Projekt Mariabrunn war frei und unlängst fand der feierliche Spatenstich statt. Entsprechend erleichtert zeigt man sich bei der Zima.

„Nach mehr als sechs Jahren ist es uns nach einer spektakulären Mietrechtsauseinandersetzung doch noch gelungen, mit dem Bau des derzeit wohl exklusivsten Wohnobjektes an der Hangkante auf der Hungerburg zu beginnen und symbolisch dafür den Spatenstich setzen. Wir sind stolz, dass wir alle Hürden überwinden konnten, und sind ebenso erfreut, dass uns unsere Projektpartner und Kunden über diesen gesamten Zeitraum treu geblieben sind“, freut sich Zima-Geschäftsführer Alexander Wolf.

Die Anlage mit zehn Wohneinheiten soll bis Sommer 2014 fertig gestellt sein.




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