Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 03.09.2013


Tiroler begeistern mit Charme auf der Eurobike

Die Kitzbüheler Alpen präsentierten sich gemeinsam auf der weltweit bedeutendsten Radmesse in Friedrichshafen.

tefan Astner/TVB Hohe Salve, Ghost-Marketingchef Jens Steinhäuser, Barbara Nöckler, Anna-Maria Aufschnaiter, Sabina Schmiedinger, Anja Aschaber und Christoph Stöckl/TVB Brixental (v. l.) auf der Eurobike.

© Harald Angerertefan Astner/TVB Hohe Salve, Ghost-Marketingchef Jens Steinhäuser, Barbara Nöckler, Anna-Maria Aufschnaiter, Sabina Schmiedinger, Anja Aschaber und Christoph Stöckl/TVB Brixental (v. l.) auf der Eurobike.



Von Harald Angerer

Kirchberg, Friedrichshafen – Die Radwelt versammelte sich von Mittwoch bis Samstag in Friedrichshafen und die heimischen Touristiker waren wieder einmal mit dabei. Schon seit mehreren Jahren gibt es die Zusammenarbeit des Tourismusverbandes Brixental mit dem deutschen Fahrradhersteller Ghost. Dabei haben die Brixentaler immer die Möglichkeit, sich auf dem Stand des Unternehmens dem Publikum zu präsentieren, heuer haben sie nun Verstärkung von den Partnern aus den Kitzbüheler Alpen bekommen.

Aber auch die Tirol Werbung war erstmals der touristische Hauptpartner der Fahrradmesse Eurobike. Etwa acht Prozent der Sommergäste nutzen den Urlaub in Tirol, um auf das Rad zu steigen. „Eine Zahl, die aber deutlich mehr wird“, wie Josef Margreiter, Chef der Tirol Werbung, sagt. Der Fahrradtourismus sei stark im Wachsen begriffen und besonders innovativ. Hier habe Tirol zwar den Start verpasst, aber aufgeholt, wie Margreiter betont: „Die Zeit, in der wir ein Transitland waren und die deutschen Gäste zum Biken an den Gardasee gefahren sind und bei uns nur durchgefahren sind, ist vorbei.“

Der oberste Tirolwerber streicht deshalb die Bedeutung solcher Messeauftritte hervor. „Wenn wir nur die acht Prozent nach Tirol holen wollten, dann wäre der Aufwand zu groß. Aber wir wollen in einem wachsenden Markt mehr Anteile“, sagt Margreiter. Es freut ihn auch besonders, dass Regionen wie die Kitzbüheler Alpen selbst Kooperationen mit der Radindustrie eingehen. So würde die Bike-Kompetenz des Landes gestärkt.

„Vor allem in den Kitzbüheler Alpen ist über die Jahre viel geschehen. Hier liegt es auch daran, dass die handelnden Personen selbst wirklich im Radthema verankert sind“, sagt Margreiter. Zufrieden vom Auftritt auf der Eurobike zeigen sich auch Christoph Stöckl, Ortsstellenleiter in Kirchberg des TVB Brixental und TVB-Hohe-Salve-Geschäftsführer Stefan Astner. „Neben dem Werbeauftritt selbst können wir hier wichtige Kontakte mit der Industrie knüpfen. Aus solchen Kontakten ist auch die E-Bike-Region bei uns entstanden“, erklärt Stöckl.

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Neben den Kitzbüheler Alpen waren auch wieder das Zillertal und erstmals die Region Serfaus-Fiss-Ladis bei einem Industriepartner auf der Eurobike vertreten.




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