Letztes Update am Di, 30.07.2013 06:17

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Lienz war ein heißes Pflaster

Nicht nur die Sonne heizte die Innenstadt auf, sondern auch ein fantastisches Festival.



Von Claudia Funder

Lienz – Olala – das ist Straßentheater von seiner besten Art. Seit Samstagabend ist die 22. Auflage Geschichte und der Organisationsverein UmmiGummi hat es auch heuer wieder geschafft, fünf hinreißende Tage in die Stadt zu zaubern. Das Spektakel verwandelte mit einem atemberaubenden Programm die ganze Stadt in eine Bühne unter freiem Himmel. Künstler aus aller Welt präsentierten auf Plätzen und Straßen sowie in ausgewählten Locations Akrobatik, Artistik, Inszenierungen, Straßenmusik, skurrile Walkacts und Slapstick. Jung und Alt hatten unzählige Gelegenheiten zum Lachen, Staunen und Träumen.

Die Besucher kamen in Scharen, obwohl sich die Innenstadt in den letzten Tagen untertags temperaturmäßig in einen Backofen verwandelt hatte. Der Begeisterung tat dies keinen Abbruch, die Einheimischen und Gäste erwiesen sich angesichts des großartigen Programms enorm hitzeresistent.

„Wir waren überrascht, wie viel los war. Die Stadt war voll“, freut sich Gabi Schwab vom Organisationsteam im Gespräch mit der TT, nachdem der letzte Vorhang gefallen war. In der Mittagshitze sei es zwar etwas ruhiger gewesen, aber bei den Veranstaltungen sei „die Hölle los“ gewesen. Der Ansturm dürfte so groß wie im Vorjahr gewesen sein, damals ließen sich 40.000 Besucher von dem prallen Feuerwerk aus Spontanität, Kreativität und Lebendigkeit verzaubern.

Großartige Rückmeldungen habe es, weiß Gabi Schwab, etwa zum Licht- und Toninstallationsprojekt „Weidenspitz“, die Abendveranstaltungen des Circus Ronaldo waren alle ausverkauft. Bestens angekommen sind auch die Walk­acts in der Innenstadt und das Finale am Hauptplatz.

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Leckerbissen gab es in den fünf Tagen viele. Jeder Besucher hatte seine ganz eigenen Favoriten. Es gab ein Wiedersehen mit so manchem Publikumsliebling. Zu den bekannten Gesichern zählte etwa die herrlich schräge Combo aus Barcelona mit dem treffenden Namen Always Drinking Marching Band, welche die Straßen gemäß dem Motto „The street is ours“ kurzerhand in Beschlag nahm.

„Auch die Rückmeldung der Künstler war super“, so Schwab nach dem erfolgreichen Festival. „Sie freuten sich über das begeisterungsfähige Publikum und sprachen vom ,best festival ever‘.“




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