Letztes Update am Fr, 19.04.2019 11:33

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Kleiner Stich — große Gefahr

Schnelle Hilfe für Insektenallergiker in der Pneumologie am Sanatorium Kettenbrücke.

Im Frühling wacht die Natur auf ? Bienen und Wespen fliegen von Mitte März bis Oktober. Keine leichte Zeit für Insektenallergiker.

© ShutterstockIm Frühling wacht die Natur auf ? Bienen und Wespen fliegen von Mitte März bis Oktober. Keine leichte Zeit für Insektenallergiker.



Erste Radausflüge, Essen im sonnigen Gastgarten, Arbeiten im eigenen Garten oder am Balkon — für etwa zwei Prozent der ÖsterreicherInnen ist das in der warmen Jahreszeit nicht ohne Risiko möglich. Sie reagieren nämlich auf Insektenstiche mit allergischen Symptomen, die bis hin zu einem lebensbedrohlichen allergischen Schock reichen.

Bienen- und Wespenstiche haben es in sich

Das Spektrum der Folgen eines Bienen- oder Wespenstichs reicht bei Allergikern von starken Hautausschlägen bis hin zu Atemnot, Herzrasen oder gar einem Kreislaufschock mit Herzversagen. Hummel- und Hornissen-Stiche können genauso gefährlich sein, wenngleich insbesondere Hummeln meist weniger aggressiv sind.

Effiziente Behandlung

Im Ernstfall sind Allergiker auf ein Set mit Notfallmedikamenten angewiesen, die stets greifbar sein müssen. „Das ist auf Dauer keine Lösung, denn Insektenallergien können mit einer Hyposensibilisierung sehr gut behandelt werden", so Univ.-Prof. Dr. Christian Kähler, Lungenfacharzt.

Umfassende medizinische Betreuung im Sanatorium Kettenbrücke.
Umfassende medizinische Betreuung im Sanatorium Kettenbrücke.
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Er baut auf fundierte Diagnose und spezifische Therapien wie zum Beispiel die Hyposensibilisierung. Mittels Anamnese, Haut- und Bluttests wird zunächst abgeklärt, ob und auf welches Insekt eine Allergie vorliegt. Dann startet eine längere Behandlung in Zusammenarbeit mit den zuweisenden ÄrztInnen, in der das Immunsystem des Patienten durch Spritzen von kleinen Mengen des Insektengifts schrittweise zur Akzeptanz des Stoffes gebracht wird.

Schnellstmöglich

Pneumologe Univ.-Prof. Dr. Kähler bietet diese so genannte Hyposensibilisierung oder „Allergie-Impfung" leitliniengerecht als stationäre, besonders rasche Behandlung innerhalb weniger Tage an. Hier kann eine erste Immuntoleranz bereits nach erfolgter stationärer Aufdosierung erreicht werden. Die Therapie muss danach in geringerer Intensität in jedem Fall über mehrere Jahre fortgesetzt werden. So kann der Insektengiftallergiker dauerhaft geschützt werden. Die Erfolgsraten liegen hier weit über 90 Prozent.

Infos und Kontakt

Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern:
Tel +43 512 2112
information@sanatorium-kettenbruecke.at