Letztes Update am Fr, 14.06.2019 12:54

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Das Tor zum Süden ist wieder offen!

Die Timmelsjoch Hochalpenstraße, die vom Ötztal ins Südtiroler Passeiertal und über Meran weiter zum Gardasee führt, ist mit einigen Neuheiten in die Saison gestartet.

Die "heimliche Lücke in den Alpen" - wie das Timmelsjoch auch genannt wird - lädt Reisende zur entspannten Fahrt in den Süden ein.

© Markus Auer Die "heimliche Lücke in den Alpen" - wie das Timmelsjoch auch genannt wird - lädt Reisende zur entspannten Fahrt in den Süden ein.



Rekordverdächtige zwölf Meter hoch waren die Schneemassen heuer entlang der 35 Kilometer langen Nord-Süd-Verbindung, für viele Tirols schönste Panoramastraße. „Auch jetzt kommen die Gäste noch in den Genuss einer beeindruckenden Naturlandschaft mit teils bis zu sechs Meter hohen Schneewänden!", verspricht Manfred Tschopfer, Vorstand der Timmelsjoch Hochalpenstraße. Auf unbeschwerte Weise erschließt die wunderschön in die Landschaft gezogene, modern abgesicherte Passstraße den Reisenden die Welt des Hochgebirges, lässt die Gletschernähe und den Jochwind spüren, zeigt aber auch einen Hauch rauer Wirklichkeit der Berglandwirtschaft. Manchmal kreuzen Schafe, Ziegen und sogar Steinböcke den Weg.

Oder man gibt sich ganz dem Fahrspaß mit zahlreichen Kurven hin. Reicher ist die Timmelsjoch Hochalpenstraße heuer um eine sechste Infostation, die Italiens Architekt des Jahres als Architektur-Skulptur konzipiert hat.

Neu ist die sechste Station des Erlebnisstraßenprojekts "Timmelsjoch Erfahrung", welche die Baugeschichte der steilen Südtiroler Rampe erzählt. Architekt Werner Tscholl hat dafür einen Bunker revitalisiert.
Neu ist die sechste Station des Erlebnisstraßenprojekts "Timmelsjoch Erfahrung", welche die Baugeschichte der steilen Südtiroler Rampe erzählt. Architekt Werner Tscholl hat dafür einen Bunker revitalisiert.
- schlossmarketing

Der Südtiroler Werner Tscholl hat für „Timmel Transit" einen alten Bunker aus der Weltkriegsgeschichte revitalisiert. Als Ergänzung zum Nordtiroler Passmuseum, dem höchsten Museum Österreichs, wird im Inneren multivisuell die Geschichte des qualvollen Straßenbaus auf Südtiroler Seite erzählt. Neun Jahre später als in Nordtirol wurde Mussolinis Militärstraßenprojekt der 1920er-Jahre 1968 vollendet und die Hochalpenstraße somit zur länderüberschreitenden Verbindung ausgebaut.

Europas imposantestes Motorradmuseum

Das Top Mountain Motorcycle Museum in 2.175 Meter direkt an der Timmelsjoch Hochalpenstraße sucht weltweit wohl seinesgleichen.

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Faszinierende Geschichte

Erlesene Exemplare aus allen Epochen, beginnend mit dem Jahr 1894, entfu?hren in die faszinierende Geschichte des Motorrads. Ausgestellt sind die Highlights und Meilensteine aller prägenden Marken.

Aktuell bereichern die zwei Sonderausstellungen „Historische Rennmotorräder" und „100 Jahre Brough Superior" das Museumserlebnis.

Nebenan tischt das Panoramarestaurant authentische Gerichte aus Österreich und Italien sowie Schmankerln, Pizza und saisonale Spezialitäten auf.

Weitere Informationen auf timmelsjoch.tirol

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- Alexander M. Lohmann