Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 03.12.2019


ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

“Echt cool, dass man sowas jetzt in Tiroler miterleben kann“

Das vorletzte Turnier des “TT eSport Cup powered by AK Tirol“ fand am vergangenen Wochenende in Westendorf statt.

Die Teilnehmer des "TT eSport Cups" waren begeistert vom Veranstaltungsort in Westendorf, dem Alpenrosensaal. Das perfekte Umfeld sorgte für dementsprechend spannende und knappe Wettkämpfe.

© e.ma/KozubekDie Teilnehmer des "TT eSport Cups" waren begeistert vom Veranstaltungsort in Westendorf, dem Alpenrosensaal. Das perfekte Umfeld sorgte für dementsprechend spannende und knappe Wettkämpfe.



Als perfekte und stimmungsvolle Location präsentierte sich der Alpenrosensaal. „Das Turnier ist richtig gut aufgezogen. Man fühlt sich als Spieler total wohl", lobte der Turnierzweite Yannick Rischert vor allem die großzügig angelegte Turnier-Arena. Auch Tagessieger Markus Grahammer war vom Ambiente begeistert: „Das Turnier hat mir vom Aufbau her richtig getaugt. Du bist reingekommen und hast eine richtig lässige, kompakte, schöne Gaming-Area zu sehen bekommen."

Bedirhan Erdik, der das Spiel um Platz drei für sich entscheiden konnte, schwärmt: „Das Turnier war einfach top. Die Geräte, die Fernseher, die Location, einfach megageil. Es ist echt cool, dass man solche Turniere jetzt auch in Tirol miterleben kann. In Tirol habe ich das zum ersten Mal gesehen. Es hat mir wirklich große Freude gemacht und war ein super Erlebnis."

Christoph Grahammer, Bruder des Tagessiegers und Viert­platzierter, fasst seine Eindrücke vom Bezirksfinale Kitzbühel knapp zusammen: „Besser geht es eigentlich nicht." Den Ehrenanstoß übernahm die Bürgermeisterin der Gemeinde Westendorf, Anne­marie Plieseis. Auch für die Siegerehrung nahm sie sich extra die Zeit und übergab gemeinsam mit TVB-Kitzbüheler-Alpen-Brixental-Marketing­leiter Hannes Dersch die Finaltickets und Medaillen.

„Als Tourismusregion sind wir auch immer wieder auf der Suche nach neuen Impulsen und Ideen. Der ,TT eCup' war eine tolle Gelegenheit, ein neues Format in die Region zu holen, und hat bereits beim ersten Mal alle Beteiligten begeistert. Wir bedanken uns herzlich für die tolle Umsetzung und freuen uns bereits auf weitere spannende Turniere in unseren Orten", zieht Max Salcher, Geschäftsführer des TVB Kitzbüheler Alpe­n — Brixental, ein positives Resümee.

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Bruderduell in K.-o.-Phas­e

Im Halbfinale des Bezirksfinales Kitzbühel im Alpenrosensaal Westendorf kam es zu einem ganz besonderen Duel­l: Die beiden Brüder Markus und Christopher Grahammer gelten als talentierte Gamer, immerhin spielte der ältere der beiden, Christopher, im letzten Jahr bereits für den FC Wacker Innsbruck bei der eBundesliga. Der passionierte Xbox-Spieler schaffte es überraschenderweise in den Finalkader des Tiroler Traditionsvereins, ohne auf der Playstation trainiert zu haben. Seitdem haben sich die Zeiten geändert.

TT-Marketingleiter Norbert Adlassnigg mit Yannick Rischert, Bedirhan Erdik, Christopher Grahammer, Markus Grahammer, Hannes Dersch (TVB Kitzbühele­r Alpen - Brixental) und Annemarie Plieseis (Bürgermeisterin Westendorf; von links).
TT-Marketingleiter Norbert Adlassnigg mit Yannick Rischert, Bedirhan Erdik, Christopher Grahammer, Markus Grahammer, Hannes Dersch (TVB Kitzbühele­r Alpen - Brixental) und Annemarie Plieseis (Bürgermeisterin Westendorf; von links).
- e.ma/Kozubek

Beide Brüder haben sich an der PS4 intensiv auf das Turnier vorbereitet. „Mir taugt das volle. Ich habe mit meinem Bruder sehr gewissenhaft auf dieses Turnier hintrainiert. Ich hätte mir zwar nicht gedacht, dass es so gut läuft, deshalb freut's mich umso mehr. Im 85er-Modus haben wir jetzt bestimmt drei Wochen gezielt trainiert und mit Frankreich eigene Taktiken ausgetüftelt", erzählt Tages­sieger Markus Grahammer, der sich im Bruderduell mit 2:0 durchsetzen konnte, von der Vorbereitung.

Yannick Rischert, Finalgegner von Markus, spricht nach dem Turnier von einem würdigen Sieger: „Mein Finalgegner war einfach richtig stark. Ich selbst bin überhaupt nicht ins Spiel reingekommen. Beim Stand von 0:1 musste ich in der 75. Minute volles Risiko gehen und bekam noch zwei Gegentreffer. Aber das ist dann halt so. Mein Gegner hat verdient gewonnen." Über die Qualität der Gegenspieler äußert sich der Tageszweite generell beeindruckt: „Die Qualität in der K.-o.-Phase war richtig hoch. Ich denke, beim Landesfinale wird das auch so sein. Das wird dann nochmal ganz ein anderes Turnier als eine Bezirksqualifikation."

Auch Bezirksmeister Markus Grahammer erwartet beim Landesfinale ein starkes Teilnehmerfeld und formuliert seine Erwartungen dementsprechend vorsichtig: „Fürs Landesfinale möchte ich die Messlatte nicht allzu hoch ansetzen. Ich bin zum ersten Mal für so ein großes Turnier qualifiziert. Ich will die Gruppenphase überstehen, alles, was darüber hinaus geht, ist dann einfach nur schön." Gemeinsam mit seinem Bruder Christopher Grahammer (Platz 4), Bedirhan Erdik (Platz 3) und Yannick Rischert (Platz 2) zieht der Sieger von Kitzbühel ins große Landesfinale ein. Dort hat jeder der vier Spieler die Chance auf den Titel „Bester FIFA Spieler Tirols".

TT eSport Cup biegt in die Zielgerade

Der „TT eSport Cup 2019 powere­d by AK Tirol" biegt in die Zielgerade ein. Nach den zehn Bezirksturnieren, bei denen die 40 besten FIFA-20-Spieler ermittelt wurden, geht es am 14. Dezember 2019 ins große Landesfinale. Die Final-Location wird im Laufe der Woche bekanntgegeben.
Das Turnier ist bei freiem Eintritt zugänglich und wird zudem auf Facebook, Youtub­e (TT eSport Cup) und Twitch (tt_ecup) live im Internet übertragen.