Letztes Update am Mo, 08.01.2018 09:12

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Arbeitsmarkt

Bewerber schwindeln häufig beim Punkt Berufserfahrung

Jeder zwiete Bewerber präsentiert bei Vorstellungsgesprächen „alternative Fakten“. Die Fake News können allerdings schnell zum Aus führen.

© istock(Symbolfoto)



Wien – Bei Bewerbungsgesprächen schummeln Jobsuchende am öftesten beim Punkt „Berufserfahrung“, ergab eine Umfrage unter mehr als 2400 Personalverantwortlichen in europäischen Firmen. Bei jeder zweiten Bewerbung würden hier „alternative Fakten“ präsentiert. Auf den Plätzen folgen falsche Angaben zu Fach- und Sprachkenntnissen und zur Führungskompetenz.

So das Ergebnis einer Arbeitsmarktstudie. Wobei Fake News schnell zum Aus führen können. „Etwa zwei Drittel der befragten Manager schließen Bewerber aus, nachdem sie mit falschen Angaben ertappt werden“, warnt Robert Szvetecz, Country Manager bei Robert Half in Wien.

Er gibt zu bedenken: „Personaler wissen genau, wie sie Ungereimtheiten im Lebenslauf oder Vorstellungsgespräch aufdecken. Bei Zweifeln an Ihren Angaben haken sie nach. Beliebt sind im Vorstellungsgespräch etwa Fragen zu Nebensächlichkeiten, mit denen Sie nicht gerechnet haben. Denn die Verantwortlichen wissen: Wer lügt, der hat seine Antworten zwar genauestens geplant – kann aber unmöglich alle Details bedacht haben.“ (APA)




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