Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 05.02.2019


Bezirk Kufstein

Mehr Platz für Beratung im AMS Kufstein

Das AMS Kufstein trotzt den Budgetkürzungen und erweitert seine Service-Bereiche. Räume für eine persönliche Beratung entstehen im Untergeschoß.



Kufstein – Trotz bundesweiter Budgetkürzung erweitert das Arbeitsmarktservice Kufstein (AMS) seine Service-Bereiche. Die Baumaßnahmen beginnen in der ersten Februar-­Woche und umfassen die Adaptierung des gesamten Untergeschoßes für eine erweiterte, noch per­­sönlichere Beratung.

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, am gewohnten und verkehrstechnisch gut zu erreichenden Standort des Arbeitsmarktsservice Kufstein eine wesentliche räumliche Erweiterung vornehmen zu können“, so Margit Exenberger, Leiterin des AMS Kufstein. Langwierige Verhandlungen seien vorausgegangen.

Nahezu alle Beratungsgespräche im AMS Kufstein fanden bisher in Doppelberatungsbüros statt. Diskretion, der Schutz der persönlichen Daten und ein­e gute Gesprächssituatio­n seie­n für das Gelingen von Beratun­g und Vermittlung jedoch wesentlich wichtiger als bisher. Deshalb sei im Sinne der AMS-Kunden nach einer besseren Lösung gesucht worden, wie Exenberger mitteilt.

„Es war mir ein großes Anliegen, am Standort Kufstein eine vor allem gute und leistbare Erweiterung zu finden. Zusammen mit der Bundesimmobiliengesellschaft wird der Beratungsbereich um 400 Quadratmeter erweitert“, so Margit Exenberger. Fazit: Zwölf zusätzliche Büros und ein Veranstaltungsraum entstehen.

Die Bauphase wird mit Februar voraussichtlich sechs Monate betragen und auch dementsprechende Beeinträchtigungen im Betrieb mit sich bringen. Davon ausgenommen ist aber die qualitative Beratung, wie die AMS-Chefin mitteilt. (TT)