Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 13.04.2019


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Connect-Competence-Chef Bauer: „Fachkräftemangel heizt Löhne an“

Tiroler Gehaltsstudie zeigt große Einkommens-Streuung, vor allem bei Einstiegsgehältern. Jüngere verdienen bei gleicher Qualifikation viel weniger als Ältere. Männer verdienen 9 % mehr als Frauen, Lohnschere wurde kleiner.

Ältere profitieren von historisch gewachsenen Lohnstrukturen auf Kosten ihrer jüngeren Kollegen.

© iStockphotoÄltere profitieren von historisch gewachsenen Lohnstrukturen auf Kosten ihrer jüngeren Kollegen.



Von Max Strozzi

Innsbruck – Der Mangel an Arbeitskräften hat in den vergangenen beiden Jahren Löhne und Gehälter steigen lassen – von Jobs mit geringer Qualifikation bis hin zu hochqualifizierten Arbeitsplätzen. Die Lohnschere zwischen Mann und Frau wurde kleiner, Junge verdienen bei gleicher Qualifikation überdimensional weniger als Ältere, Teilzeit wird vergleichsweise gut bezahlt und mittlere Unternehmen legten bei der Entlohnung zu. Das sind einige Ergebnisse der 5. Tiroler Gehaltsstudie des Innsbrucker Beratungsunternehmens Connect Competence. Erfasst wurden in dieser Studie insgesamt 30.000 Mitarbeiter aus Betrieben aller Branchen ausgenommen der Tourismusbranche und der Bankenbranche. Auch geringfügig Beschäftigte wurden ausgeklammert. Einige Ergebnisse:

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