Letztes Update am Mo, 29.04.2019 12:40

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Gehälter und Löhne

Kollektivvertrag: Seilbahner bekommen im Schnitt 2,9 Prozent mehr Lohn

Bei Rettungseinsätzen oder außergewöhnlichen Ereignissen kann im Seilbahnwesen über zwölf Stunden bis maximal 14 Stunden hinaus gearbeitet werden.

Symbolfoto.

© PantherMedia Symbolfoto.



Wien – Für die rund 16.000 Seilbahnbediensteten in Österreich steigen die Löhne ab Anfang Mai spürbar. Die Lohnerhöhung betrage durchschnittlich 2,93 Prozent bzw. mindestens 50 Euro brutto, teilte die Gewerkschaft am Montag mit. Bei den Einstiegslöhnen beläuft sich das Plus auf 3,17 Prozent. Der KV-Abschluss ist mit 1. Mai 2019 mit der Laufzeit von einem Jahr wirksam.

Das Gewerkschaftsverhandlungsteam verwies darauf, dass es erstmals eine eigene Lohneinstufung für Facharbeiter und ausgebildete Seilbahntechniker gibt. „Sie sind in Zukunft finanziell deutlich bessergestellt. Ihre Löhne steigen um bis zu acht Prozent, zudem bekommen SeilbahntechnikerInnen bereits nach drei Jahren die erste Vorrückung“, erklärte Walter Bacher, Verhandlungsführer der Gewerkschaft vida, in einer Aussendung.

Außerdem gebe es mit dem KV-Abschluss für alle Bediensteten bei den heimischen Seilbahnen einen Zuschlag von 100 Prozent für Sonderüberstunden ab der zwölften Stunde. Bei Rettungseinsätzen oder außergewöhnlichen Ereignissen kann im Seilbahnwesen - laut einer Ausnahme im Arbeitszeitgesetz - über zwölf Stunden bis maximal 14 Stunden hinaus gearbeitet werden. (APA)