Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 03.06.2019


Bezirk Schwaz

Zusätzliche Ausbildung zum Energieberater an HTL lohnt sich

Das Zertifikat für Energieberater als Zusatzausbildung für Maturanten wurde an der Jenbacher HTL bisher 57-mal vergeben.

Lehrer und Organisator Andreas Trojer, HTL-Direktor Günther Ager und die Maturanten Alessandro Brunner und Martin Riegler (von links).

© ZwicknaglLehrer und Organisator Andreas Trojer, HTL-Direktor Günther Ager und die Maturanten Alessandro Brunner und Martin Riegler (von links).



Von Walter Zwicknagl

Jenbach – Das Maturazeugnis gibt es erst Ende Juni, das Zeugnis eines Energieberaters bekommen die jungen Leute an der HTL Jenbach schon am Donnerstag. „Zum dritten Mal können wir ein solches Zertifikat verleihen“, freut sich der Lehrer Andreas Trojer, in dessen Kompetenz dieser Bereich fällt. Bis dato haben 51 Schüler und sechs Schülerinnen dieses Angebot in der Abteilung für Gebäudetechnik genutzt.

„Unsere HTL ist seit 2016 Partnerschule der landesweiten Initiative Tirol 2050. In der Abteilung für Gebäudetechnik liegen die Ausbildungsschwerpunkte auf effizienter und ökologischer Energieplanung und Anlagenkonzeption. Durch die Unterstützung von Energie Tirol und großen Einsatz unserer Lehrer können unsere Schüler der Maturaklasse für Energie- und Gebäudetechnik die Ausbildung und Prüfung des A-Kurses als Zusatzqualifikation erwerben“, freut sich Direktor Günther Ager. Initiiert wurde einst die Kooperation durch persönliches Engagement. „Einigen Lehrpersonen fiel auf, dass die Lehrinhalte der HTL schon viele Themen des Energieberater-Grundkurses abdecken. Was lag näher, als noch fehlende Inhalte in die Ausbildung zu inkludieren?“, meint Andreas Trojer. Und Bruno Oberhuber, den Geschäftsführer von Energie Tirol, freut es, dass heuer schon sieben der ersten Absolventen den Fortgeschrittenenkurs erfolgreich abschließen konnten.

„Mit dieser Ausbildung sind die Leute auch Tirols Kapital für die Energiezukunft. Sie sind Motoren der Energiewende, um das Land mit sauberer Energie versorgen zu können“, stellen Bildungsdirektor Werner Mayr und Kuratoriumspräsident Anton Pletzer fest.