Letztes Update am Fr, 01.04.2016 10:09

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Markt

Umfrage: Industrie in Eurozone nahm im März etwas Fahrt auf

Österreich ist unter den Ländern mit einem starken Wachstum.

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Berlin – Die Industrie in der Eurozone gewinnt trotz der Schwäche in Deutschland und Frankreich leicht an Schwung. Der Einkaufsmanagerindex kletterte im März um 0,4 auf 51,6 Punkte, wie das Markit-Institut am Freitag zu seiner Umfrage unter 3.000 Unternehmen mitteilte.

Ab 50 Zählern signalisiert das Barometer ein Wachstum. In Irland, den Niederlanden, Italien, Spanien und Österreich liegt es besonders deutlich über dieser Marke.

Anders sieht es in den beiden größten Volkswirtschaft der Eurozone aus. In Deutschland liegt das Barometer nach einem Plus von 0,2 Punkten nun bei 50,7 Zählern, dem zweitniedrigsten Wert der vergangenen 16 Monate. „Erneut kam der Sektor nur im Schneckentempo vorankam“, sagte Markit-Ökonom Oliver Kolodseike. „Sogar der Motor der deutschen Industrie, der Exportbereich, beginnt der schwächelnden globalen Konjunktur Tribut zu zollen und verzeichnete im März kaum noch Wachstum.“

In Frankreich schrumpfen die Geschäfte sogar: Dort fiel der Einkaufsmanagerindex auf 49,6 Punkte, den tiefsten Wert seit gut einem halben Jahr. Exporteinbußen verschlechterten die Lage der ohnehin unter einer schwachen Binnennachfrage leidenden Unternehmen zusätzlich, erklärte Markit. (APA, Reuters)

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