Letztes Update am Mi, 02.05.2018 09:22

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Markt

Xerox-Verkauf an Fujifilm kommt auf den Prüfstand

Am Wochenende hatte ein New Yorker Richter den Verkauf mit einer einstweiligen Verfügung gestoppt, weil er einen Interessenskonflikt bei Jacobson sah.

© REUTERSXerox macht seit längerem zu schaffen, dass im Zeitalter von Smartphones und Tablets weniger Ausdrucke nötig sind.



New York – Der Verkauf der US-Traditionsfirma Xerox nach Japan wird nach dem Gegenwind von zwei Großaktionären auf den Prüfstand gestellt. Der bisherige Xerox-Chef Jeff Jacobson tritt zurück, den Vorsitz im Verwaltungsrat übernimmt ein Kandidat der beiden Investoren Carl Icahn und Darwin Deason. Sie halten gemeinsam rund 15 Prozent an Xerox und wollen den angekündigten Verkauf an Fujifilm verhindern.

Xerox könne den Anteilseignern als eigenständiges Unternehmen viel mehr bringen, argumentierten sie.

Am Wochenende hatte ein New Yorker Richter den Verkauf mit einer einstweiligen Verfügung gestoppt, weil er einen Interessenskonflikt bei Jacobson sah. Der Xerox-Chef habe von Plänen gewusst, ihn abzulösen und habe durch den Deal mit den Japanern seinen Job sichern wollen, argumentierte der Richter. Nach dem Deal mit Xerox lassen die beiden Investoren die Klage gegen die Firma jetzt fallen. (APA/dpa)




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